Gärtner bringen im Park Oldtimer zum Blühen
Bild: Helmers
Eine Herausforderung für die Gärtner des Vier-Jahreszeiten-Parks war das Herrichten der Oldtimer. Der Fiat Topolino kam in Einzelteilen in Oelde an. Das Bild zeigt (v. l.) Ludger Keitlinghaus und Robert Hülsmann.
Bild: Helmers

Die Oldtimer hat Forum Oelde eigens für diese Idee angeschafft. „Ich habe häufiger gesehen, dass alte Autos auf einer Wiese der Natur überlassen werden“, erklärt Gärtnermeister Robert Hülsmann, wie es zu der Idee kam. Die blühenden Oldtimer, die jetzt auf dem Appendix im Vier-Jahreszeiten-Park stehen, suchen ihresgleichen. „Die Idee in dieser Umsetzung haben wir wohl neu entwickelt“, sagt der Gärtnermeister. „Jedenfalls haben wir im Internet nach vergleichbaren Ausstellungen gesucht und nichts gefunden.“

Glückstreffer: Opel Olympia von 1937

Auch nach den Autos haben die Gärtner im Internet gestöbert. „Gleich zu Beginn hatten wir einen Glückstreffer: Wir konnten einen Opel Olympia von 1937 bekommen.“ Zu dem Opel kamen der Fiat Topolino (1954), ein Ford Thames (1958) und ein Austin Mini (1969). Auch das Motorrad mit Beiwagen im Stil der 1930er-Jahre strömt Nostalgie aus. „Das ist aber ein Nachbau aus den Neunzigern“, erklärt Robert Hülsmann. Ein Goggomobil von 1965, das am Haupteingang des Parks steht, vervollständigt die Ausstellung. Forum Oelde hat für alle zusammen rund 5000 Euro bezahlt.

Autos sind Hintergrund für Hochzeitsfotos

„Wir wollten interessante Autos für den Park haben. Ein Opel Kadett wäre hier falsch gewesen“, sagt Robert Hülsmann. „Und weil ich selbst alte Autos mag, war mir wichtig, dass wir keine Fahrzeuge kaufen, die man noch restaurieren könnte“, betont der Gärtnermeister. „Die Autos waren ausgeschlachtet und teilweise stark verrostet. Sonst wären sie auch deutlich teurer gewesen.“ Ein halbes Jahr haben er, die Gärtner Ludger Keitlinghaus und Klaus Ringhoff sowie Hausmeister Gerd Jordan benötigt, um die Autos zu finden, herzurichten und zu lackieren. Zwei Jahre lang sollen diese den Parkbesuchern eine neue Sicht auf Blumen eröffnen. Die Autos sind an die Stelle der Holz-Skulpturen getreten, welche die Gärtner vor zwei Jahren gefertigt und bepflanzt hatten. „Kaum standen die Autos, haben sich schon Brautpaare damit fotografieren lassen“, sagt Robert Hülsmann stolz.

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