Gesamtschule: Bezeichnung soll Name werden
Bild: Hahn
Den Weg zur Namensgebung für die Oelder Gesamtschule hat der Rat mit seinem Beschluss im Juni vorgezeichnet. Nun soll das Gremium am Montag eine abschließende Entscheidung treffen.
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Damit soll ein Schlussstrich unter die Diskussion gezogen werden, die in der ersten Jahreshälfte Fahrt aufgenommen hatte. Die Schulleitung hatte einen Prozess zur Gestaltung eines Logos gestartet und dabei die bisherige Bezeichnung der Gesamtschule als Namen als gesetzt behandelt. Die entrüsteten Reaktionen in den Reihen der Oelder Ratsvertreter, die sich übergangen fühlten, konnte auch die Tatsache nicht mildern, dass ein Eilausschuss der Schulkonferenz das Vorgehen mittrug. Während einige Oelder Politiker sich die Vergabe eines Namens nicht aus der Hand nehmen lassen wollten, beklagten andere, dass die Entscheidung der Schule nicht auf einem breiten basisdemokratischen Prozess fußte.

Gesamte Schulgemeinschaft beteiligt

Letztlich beschloss der Rat Anfang Juni mehrheitlich, dass die Schule ein Verfahren einleiten solle, das die gesamte Schulgemeinschaft am Namensprozess beteilige. So geschah es: Schüler, Eltern und Lehrer tagten, es folgte eine pädagogische Konferenz die die Gruppen zusammenführte. Das einstimmige Votum der Schulkonferenz liegt seit Dienstagabend vor. Demnach soll die Bildungseinrichtung „Städtische Gesamtschule Oelde – Sekundarstufen I und II“ heißen.

Der öffentliche Teil der Ratssitzung beginnt am Montag, 5. November, um 17.40 Uhr. Einer der ersten Tagesordnungspunkte lautet „Namensgebung für die Städtische Gesamtschule Oelde“.

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