Grüne wählen Alexander Ringbeck
Bild: Reimann
Im Oelder Heimathaus hat der Ortsverband (OV) von Bündnis 90/Die Grünen seinen Vorstand gewählt. Das Bild zeigt (v. l.) die Stellvertretende Kassenprüferin Marita Brormann, den ehemaligen Stellvertretenden Sprecher des OV, Ulrich Gimpel, den neuen Sprecher des OV, Alexander Ringbeck, Kassenprüfer Hans-Georg Rammert, den ehemaligen OV-Sprecher Wolfgang Thomann, den Stellvertretenden Schatzmeister Ludger Wiesch und Schatzmeister Heiner Sudan.  
Bild: Reimann

 Doch die Sitzung galt auch der Weichenstellung für das kommende Jahr. Denn Wolfgang Thomann, der acht Jahre lang Sprecher des Ortsverbands war, und sein Stellvertreter Ulrich Gimpel stellten sich nicht mehr zur Wahl. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für Alexander Ringbeck als Sprecher und Saskia Kaiser als Stellvertreterin aus. Kassierer Heiner Sudan, zuvor noch mit einem Blumenstrauß für 30 Jahre Mitgliedschaft bei den Oelder Grünen geehrt, wird weiterhin als Schatzmeister die Kasse führen, sein Stellvertreter bleibt Ludger Wiesch, die Kasse geprüft wird von Hans-Georg Rammert, Stellvertretende Kassenprüferin ist Marita Brormann. Diese hatte ebenfalls einen Blumenstrauß überreicht bekommen, da sie seit 25 Jahren Ratsarbeit leistet.

 Nur einen Tag nach der Ratssitzung, in der die Baumschutzsatzung gekippt worden war, ärgerte sich die Fraktionsvorsitzende Barbara Köß noch immer über deren Abschaffung. „Ich bin enttäuscht, dass der Bürgermeister das Absägen der Baumschutzsatzung vorangetrieben hat. Das kann ich nicht nachvollziehen“, sagte sie. Doch sie konnte auch für die Grünen Erfreuliches aus der Ratsarbeit vermelden. Denn in fast allen Ausschüssen sei Bündnis 90/Die Grünen mit einem Ratsmitglied und einem Sachkundigen Bürger vertreten. Auch das „gute“ Wahlprogramm, das der Ortsverband vor der Wahl erstellt hatte, lobte sie. Dies sei ein Rückhalt für die Fraktion, die sich bei Entscheidungen daran orientieren könne. Das bestätigte Ulrich Gimpel: „Jeder weiß, woran er ist“, begrüßte er die klare Linie, die das Papier vorgibt, und erwähnte, dass es das umfangreichste Wahlprogramm aller Oelder Parteien gewesen sei.

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