Händler, Hexerei und harte Hiebe
Bild: Hövelmann
Auf den Stufen vor der Stromberger Heilig-Kreuz-Kirche fand das mittealterliche Spektakel statt, das im Rahmen des 39. Marktes rund um den Paulusturm aufgeführt wurde.                  
Bild: Hövelmann

Der Hexerei angeklagt droht der mittelalterlichen Kräuterfrau der Tod auf dem Scheiterhaufen. Doch der Sachse Meinulf fon Bekehem kämpft für sie. Er gewinnt, die Kräuterfrau darf leben. Mit dem Spektakel des Mittelaltervereins „Raben zu Stromberg“ sowie mit Speisen, Schmiedekunst und Handwerksarbeiten versetzte der Mittelaltermarkt auf dem Stromberger Amtsplatz zurück in das Zeitalter der Ritter.

Auf dem Kaltblut über den Markt

Zur Überraschung wurde der Besuch von Martina Knoche. Die Oelderin war am Sonntag mit „Herzog“, einem Westfälischen Kaltblut, in das Burgdorf gekommen, um dem Heereslager in mittelalterlichem Gewand die Aufwartung zu machen. Zahlreiche Besucher waren am Wochenende nach Stromberg gekommen, das mit seinem Traditionsfest bei spätherbstlichem Wetter ein vielfältiges Angebot bot. Dort hatten nicht nur die heimischen Fachgeschäfte geöffnet. Mit 28 Ständen lockte der Markt entlang der Münster- und Daudenstraße sowie auf dem Marktplatz zum Stöbern und Verweilen ein. Neben Strick-, Flecht- und Holzarbeiten waren auch Felle, Gewürze und Honigprodukte zu finden. „Passend zur kalten Jahreszeit verkaufen wir Kerzen aus Bienenwachs“, betonte Mathilde Schnitker von der Imkerei Schnitker. Das Autohaus Lenz stellte neueste Modelle vor.

Süßes und Herzhaftes

Mit einer großen Bandbreite an kulinarischen Leckereien war auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Süßes Gebäck wie Martinsbrezeln, Quarkbällchen und Stollen gab es am Stand der Bäckerei Teeke. Herzhafte Reibekuchen buken hingegen die Frauen des Fördervereins Gaßbachtal. Zur gemütlichen Atmosphäre der Veranstaltung trugen auch die musikalischen Beiträge des Stromberger Blasorchesters bei. Brettspiele, Puppen und Hörspiele, aber auch Kleidung und Dekoartikel gab es auf dem Kinderflohmarkt entlang der Burgstraße, der das abwechslungsreiche Angebot ergänzte.

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