Hoffnungen von Schulleiter erfüllt
Bild: Haunhorst
Vor einem Jahr hat Michael Jütte als Leiter der neuen Oelder Gesamtschule sein Amt angetreten. Im Interview blickt er zurück und spricht darüber, welche Erwartungen er damals gehabt hat und wie das erste Schuljahr aus seiner Sicht gelaufen ist.
Bild: Haunhorst

„Die Glocke“:  Mit welchen Erwartungen und Hoffnungen sind Sie 2013 in Oelde angetreten?

 Jütte: Ich habe mich darauf gefreut, eine neue Schule aufbauen zu dürfen. Aus meinen unterschiedlichen Tätigkeiten im Schulbereich haben sich verschiedene Vorstellungen entwickelt, wie eine gute Schule strukturiert sein müsste und auf welchem Wege man dort hingelangen könnte. Ich habe geglaubt und glaube noch, dass ich die notwendigen Fähigkeiten für einen solchen Aufbau mitbringe, und ich habe gehofft, innerhalb und außerhalb der Schule die notwendige Unterstützung dafür zu finden.

 „Die Glocke“: Wo sind die Erwartungen erfüllt worden, wo ist die Entwicklung hinter Ihren Erwartungen zurückgeblieben?

 Jütte: Meine Hoffnungen haben sich voll erfüllt. Das erste Jahr haben wir sehr erfolgreich hinter uns gebracht. Ich möchte das an drei Beispielen verdeutlichen. Zum einen: Das Kerngeschäft einer Schule ist der Unterricht. Wenn es nicht funktioniert, kann man nicht von einer guten Schule sprechen. Für (fast) alle Kollegen war die Schulform Gesamtschule etwas Neues. Sie mussten sich auf neue unterrichtliche Zusammenhänge einstellen. Außerdem soll in der Praxis des Unterrichts in besonderer Weise das eigenständige Arbeiten von Schülern gefördert werden. Wie die Leistungen der Schüler zeigen, wurden beide Aufgaben gut bewältigt. Dem Kollegium gebührt dafür besonderer Dank.

„Die Glocke“:  Und die beiden anderen Beispiele?

 Jütte:  Zweitens: Die Schülerschaft einer Gesamtschule ist besonders heterogen. Die Maßgabe der individuellen Förderung stellt eine Schule damit vor besondere Herausforderungen. An der Gesamtschule Oelde wurden besondere Maßnahmen zur individuellen Förderung etabliert. Und drittens: Eine Schule kann ohne außerschulische Unterstützung nicht gut funktionieren. Eine solche Unterstützung haben wir im ersten Jahr oft gespürt: durch Eltern, Sponsoren, die Stadt und nicht zuletzt die Bezirksregierung Münster. Ich habe fast ausschließlich konstruktiv denkende Menschen getroffen.

Das vollständige Interview können Sie in der Oelder und Beckumer Montagsausgabe der „Glocke“ lesen.

SOCIAL BOOKMARKS