Humorvolle Reise auf dem Traumschiff
Bild: Schomakers
Auf eine Traumschiffreise haben die Engagierten Frauen St. Lambertus Stromberg das Publikum während ihrer Karnevalsfeier im Restaurant Burggrafen mitgenommen. 
Bild: Schomakers

Mit etwas Glück finde sich die eine oder andere im Saal während der Geschichten auf der Bühne wieder, kündigte Wiltrud Janich zu Beginn an.

Ihre Geschichte erzählte Moderatorin Sabine Nitsche lieber selbst: Gerade hatte sie eine gute Flasche Wein gekauft. Nun befürchtete sie, auf dem Rückweg mit dem Fahrrad zu stürzen. Der gute Wein ging dabei verloren. Also hielt sie an der nächsten Parkbank an, trank den Rebensaft und behielt recht. „Ich bin danach mehrmals gestürzt“, verriet sie.

Im Babygespräch konnten sich Jule Reckmann und Bibo Schröder nicht vorstellen, dass ein Politiker der Vater eines Kindes in ihrer Krabbelgruppe sein sollte. Sie hätten noch keinen Politiker erlebt, der in neun Monaten etwas mit Hand und Fuß zustande bekommen habe, merkten sie an.

Nettigkeiten werden ausgetauscht 

Mit dem Bus traten Iris Ackfeld, Maggie Dirksmeier, Bärbel Rüschoff und Maria Oberscheidt ihre Traumschiffreise an. An der Bushaltestelle wartend, überbrückten sie die Zeit mit gegenseitigen „Nettigkeiten“. So sagte Iris zu Maria: „Wenn ich Bärbel und Maggie sehe, weiß ich, dass der liebe Gott Humor hat.“ Später konterte Bärbel: „Ich darf gar nicht gemein zu dir sein, Maria. Das hat die Natur schon gemacht.“

Und es ging humorvoll weiter: Im Zugabteil fragte Rosi Eickhölter-Köhler ihre blonde Mitreisende Marion Windhövel, warum zehn Millionen Blondinen vor der Himmelstür stünden. Auch Pfarrer Georg-Michael Ehlert, mit blonder Perücke und Sonnenbrille verkleidet, wusste keine Antwort. Es handele sich um die größte Rückrufaktion der Welt, löste Rosi Eickhölter-Köhler auf.

Narren reißt es von den Sitzen

Immer wieder hielt es die Narren nicht mehr auf ihren Sitzen. Klatschend, schunkelnd und singend feierten sie mit den Akteurinnen auf der Bühne. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung im Burggrafen, die noch weit über das Bühnenprogramm anhielt. Die Tanzeinlagen und Sketche erfüllten die Erwartungen. Fazit: Stromberg kann Karneval.

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