Juxrennen und Wertungsläufe im Gaßbachtal
Bild: Jung
Die neunjährige Mia Paschedag aus Stromberg fährt bereits seit drei Jahren Seifenkiste und gilt beim 41. Rennen der Seifenkistengruppe Stromberg in ihrer Wagenklasse an diesem Wochenende als Favoritin für die NRW-Meisterschaft. Sie nimmt außerdem an der Deutschen Meisterschaft teil.
Bild: Jung

Welche Anforderungen an Fahrer und Fahrzeuge gestellt werden, erklärt die neunjährige Mia Paschedag, die seit drei Jahren Seifenkistensportlerin ist.

Bei einer Rampenhöhe von ungefähr zweieinhalb Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 Kilometern in der Stunde ist ein Helm für alle Fahrer Pflicht. Meistens wird ein Ski- oder ein Motorradhelm genutzt. Ansonsten gibt es keine festgeschriebene Fahrerkleidung.

„Manche tragen Handschuhe, aber für mich ist das nichts“, sagt Mia. „Wir brauchen das Gefühl in den Fingern“, fügt ihre Mutter Kathrin Wettendorf hinzu, ebenfalls begeisterte Seifenkistenfahrerin.

Für die sechs verschiedenen Klassen gibt es beim Blick auf die Fahrzeuge unterschiedliche Vorgaben und Bauvorschriften vom Verein Deutsches Seifenkisten Derby. „Mia fährt in der Juniorklasse“, erläutert Kathrin Wettendorf. Das Besondere sei hier, dass die Fahrer aufrecht in der Seifenkiste säßen. Zudem müssten die Fahrzeuge aus Holz konstruiert werden, damit der Bau nicht zu teuer werde. In den nachfolgenden Klassen werde dann in der Regel Kunststoff genutzt, und der Fahrer nehme eine Liegeposition ein, erklärt die Strombergerin.

 

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Oelder Ausgabe der „Glocke“.

Weitere Informationen unter www.skg-stromberg.de.

SOCIAL BOOKMARKS