Know-how von Zurbrüggen geht nach China
Im chinesischen Changsha wird Ende des Jahres ein Möbelhaus eröffnet, für das Zurbrüggen sein Know-how an den chinesischen Investor verkauft hat. Das Bild zeigt (v. l.) Geschäftsführer Christian Zurbrüggen, den chinesischen Investor Wang Yong und Geschäftsführer Stefan Zurbrüggen vor der Grundrisszeichnung des Hauses in China.

 „Wichtig für uns ist, dass wir kein Risiko eingehen“, betont Geschäftsführer Christian Zurbrüggen im „Glocke“-Gespräch. Das Investment trage der chinesische Importpartner, mit dem man seit langem zusammenarbeite, allein. Ursprünglich hatte dieser si

ch danach erkundigt, ob das deutsche Unternehmen mit Stammsitz in Oelde in China ein eigenes Haus aufmachen wolle. Denn dort wachse der Mittelstand mit Bürgern, die sich etwas leisten könnten, erläutert Zurbrüggen.

Ein eigenes Wohn-Zentrum im Reich der Mitte eröffnen wolle seine Familie aber „sicher nicht“. Daher habe man eine deutsche Exportgesellschaft gegründet, die Möbel und Wohnaccessoires Richtung China exportieren werde.

  „Die bei uns bekannte Mischung aus Möbelhaus und Kaufhaus gibt es dort nicht“, erläutert der Geschäftsführer. Auch die große Laufkundschaft, die hier üblich sei, kenne man in China so nicht. Daher sei Zurbrüggen der erste deutsche Möbelhändler, der ein Haus dieser Art mit einem Angebot an Fachsortimenten zu den Themen Jugend, Bad, Wohnen, Speisen und Küchen sowie einer kleinen Boutique mit Gebrauchsartikeln eröffne.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

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