„Können Park nicht komplett entkleiden“
Bild: Junker
Was braucht die Stadt, welche Veranstaltungen könnten das Oelder Zentrum beleben? „Die Glocke“ hatte am Freitagabend zur Diskussion am Redaktionsmobil eingeladen. „Glocke“-Redakteurin Jessica Wille kam mit der Oelderin Theresia Ilse (v. l.) ins Gespräch.
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Die Meinungen darüber gehen auseinander. „Die Glocke“ hatte die Besucher des Foodnightshoppings zur Diskussion am Redaktionsmobil eingeladen.

Am Rathaus ist Weihnachtsmarkt richtig

„Wir können den Park doch nicht komplett entkleiden.“ Wenn es nach dem Oelder August Wienstroer geht, sollten die Aktionen und Veranstaltungen, die derzeit im Vier-Jahreszeiten-Park stattfinden, auch dort bleiben. „Die Eisbahn sollte auf jeden Fall dort bleiben“, sagt er. Eine Veränderung wünscht er sich jedoch für den Weihnachtsmarkt. „Bei der Verlegung des Weihnachtsmarkts wäre ich sofort dabei.“ Er fände es sinnvoll, die Herrenstraße einzubeziehen. Anders sieht das Friedhelm Hock. „Am Rathaus ist der Weihnachtsmarkt genau richtig“, betont er. Gisela Müller stimmt zu: „Ich finde den Weihnachtsmarkt am Rathaus schnuckelig.“

Auf das Thema Kirmes ist Rudolf Bomhof nicht gut zu sprechen. „Die Kirmes hat in der Innenstadt nichts verloren. Der Marktplatz ist für die Bürger da, nicht für die Kirmes“, betont er. Stattdessen wünsche er sich einen dritten Markttag. Damit könne die Innenstadt dauerhaft belebt werden.

Anja Lux findet die Kirmes zwar gut, wünscht sich aber „mehr Musik und mehr Fahrgeschäfte“. „Mit der Kirmes muss doch mal etwas passieren“, erklärt sie.

Für Jugend gibt fast nichts

Besonders jungen Leuten fehlt es an Ausgehmöglichkeiten. „In Oelde gibt es für uns fast nichts“, betont Lennart Bücker. Der 17-Jährige wünscht sich mehr Partys. Er hat auch direkt eine Idee parat, wie man Jugendliche auf den Marktplatz locken könnte: „Ein Streetball-Turnier auf dem Marktplatz wäre cool.“ Bianca Schmit kommt aus Marienfeld. Auch wenn sich ihre Freunde gelegentlich in Oelde treffen, findet die 22-Jährige selten einen Grund, herzukommen. „Was will ich denn in Oelde? Man müsste alles jugendlicher machen. Denn die Jugend geht sonst weg“, betont sie.

Sie nennt Feste mit Straßenkünstlern oder eine Bibliothek, in der sich die Jugendlichen länger aufhalten können, als Ideen, die Stadt für junge Menschen attraktiver zu machen.

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