Komptech bietet Mitmach-Aktion an
Bild: Hoischen
Die beiden Auszubildenden des Unternehmens Komptech Umwelttechnik in Keitlinghausen, Carolina Gresshoff und André Fuest, besprechen eine technische Zeichnung. Carolina Gresshoff, die kürzlich innerhalb der Unternehmensgruppe ein Praktikum in England absolviert hat, ist im 3. Ausbildungsjahr als Technische Produktdesignerin, André Fuest im 1. Jahr als Konstruktionsmechaniker. Beide sind bei der Ausbildungsmesse am Stand. 
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Mit einem größeren Stand als in den Vorjahren und einer Mitmach-Aktion ist das Unternehmen Komptech Umwelttechnik aus Keitlinghausen auf der Ausbildungsmesse  vertreten. In einer ersten Runde haben die Ausbildungsleiter Jörg Brinkschmidt, Prokurist und Leiter Logistik/Technik, Astrid Stief (Konstruktion/Entwicklung), Necmettin Cevik, Lager-/Versandleitung, sowie Metallbaumeister Martin Göcke (Ausbildung Konstruktionsmechaniker) gemeinsam mit Martina Knoche-Wittenfeld, Assistentin der Geschäftsführung, den Messeauftritt geplant.

Komptech fertigt Maschinen zur Behandlung kommunaler und gewerblicher Abfälle. 40 ausländische Partner vertreiben die Produkte weltweit. „Eine grüne Welt braucht grüne Technik“, heißt es in der Firmenbroschüre. Der Umweltgedanke ist in der Firmenphilosophie fest verankert. „Ein attraktives Thema in einer zukunftsträchtigen Geschäftswelt“, betont Brinkschmidt. Das erfahren auch diejenigen, die sich am Stand über Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Bei der Messevorbereitung mit im Boot sind die beiden Auszubildenden Carolina Gresshoff und André Fuest. „Es hat sich bewährt, junge Mitarbeiter mitzunehmen“, sagt Martina Knoche-Wittenfeld. „Sie sprechen die gleiche Sprache wie die Jugendlichen.“ Bei den vergangenen Veranstaltungen seien viele interessante Gespräche geführt worden. „Die Schüler informieren sich bis ins Detail“, lobt die Assistentin der Geschäftsleitung den Wissensdurst der Messebesucher. Diesmal dürfen sie am Komptech-Stand auch selbst aktiv werden. „Sie können eine kleine Siebmaschine zusammensetzen“, verrät Martin Göcke.

„Es hat sich gelohnt, wir haben unseren Bekanntheitsgrad erhöht“, zieht Martina Knoche-Wittenfeld ein positives Fazit. Dreimal hat das Unternehmen bisher an „Mach mit“-Messen in Oelde teilgenommen. „Seither bewerben sich auch vermehrt Schulpraktikanten bei uns.“

Im Kompetenzzentrum in Oelde werden Konstruktionsmechaniker, Technische Produktdesigner und Fachkräfte für Lagerlogistik ausgebildet. Ab 2013 kommen noch Industriekaufleute hinzu. Weil das Unternehmen im Sommer an seinen neuen Standort an der A2 wechselt, werden in diesem Jahr keine Ausbildungsverträge abgeschlossen. „Der Neueinstieg würde genau in die Umzugsphase fallen“, erklärt Brinkschmidt die Entscheidung.

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