Krippe seit 30 Jahren stetig erweitert

 Vor 30 Jahren hat das Ehepaar aus Oelde begonnen, die handgeschnitzten Figuren aus Zirbelholz zu sammeln. „Gestartet sind wir mit dem Stall, der Heiligen Familie und Ochs und Esel“, erinnert sich Gisela Erdmann.

Von Jahr zu Jahr kamen Hirten oder Schafe hinzu, einige wurden dazu gekauft, andere waren Geschenke. So fing die Sammelleidenschaft an. Aus den gemeinsamen Wanderurlauben brachten die Familienmitglieder fortan regelmäßig Zweige und Steine für die Krippenlandschaft mit. „Ein Stein sieht sogar aus wie ein Schaf“, sagen die beiden 56-Jährigen stolz.

 Ebenfalls hinzu kamen Zäune und Wegschilder, Schafstall und Brücke, die Berni Erdmann in liebevoller Kleinarbeit aus altem Eichenholz baute. Das Herzstück der Krippe, ein Wasserfall, der nach einem kurzen Bachlauf in einem kleinen Teich mündet, kam vor fünf Jahren dazu – die kupfernen Kanäle und Becken, die das Wasser leiten, sind ebenfalls selbst gebaut.

 „In St. Ida in Herzfeld haben wir einmal etwas Ähnliches gesehen und fanden die Idee auch für uns toll“, erklären die beiden. „Aber einen Wasserfall gab es dort nicht.“ Das fließende Wasser sorgte jedoch im ersten Jahr direkt für Aufregung. Zwar verlief die Premiere einwandfrei, doch am Heiligen Abend selbst wurde es zwischenzeitlich etwas nass, als das Wasser nicht wie geplant zurück in den Kanister lief.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Oelder Ausgabe der „Glocke“.

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