Krippen-Geschenk für die Alte Vikarie
Bild: Kalläne
Das Symbol der Weihnachtszeit ist für Josef Raker und Gisela Hellweg die Krippe. Raker hat einen selbst gebauten Stall an die Alte Vikarie in Stromberg verschenkt. Dort steht sie nun im Eingang. Die Figuren gestaltete Gisela Hellweg.
Bild: Kalläne

Seit der Geburt seines Sohnes 1961 fertigt Raker Krippen. Das Wichtigste dabei ist für ihn das Holz. Uralte Eiche muss es sein. Wie viele Ställe aus Holz er bisher gebaut hat, kann er nicht sagen. „Meine ganze Verwandtschaft hat Krippen von mir. Auch für andere Familien baue ich gern. Das Schönste ist, wenn sie die Krippe abholen und sich freuen. Dann bin ich auch glücklich.“

Raker ist 43 Jahre als Schreiner tätig gewesen. Krippen haben ihn schon immer fasziniert. Als er eine Familie gründete, baute er die erste Krippe selbst. Seitdem ist er regelmäßig auf der Suche nach dem richtigen Holz.

„Glück hatte ich, als das Dach der Brennerei Druffel restauriert wurde. Da habe ich im Tausch gegen Krippen die Dachlatten erhalten, die eine besondere Struktur haben und sich gut zum Bauen eignen.“ Dank des alten Eichenholzes könnten die Krippen Jahrhunderte alt werden, betont Raker. Das sei sehr schön.

Schmunzelnd erinnert er sich an einen alten Weidenstall in Unterstromberg, den er sich oft zum Vorbild nimmt: „So stelle ich mir den Stall von Jesu Geburt vor. Voller Heu, und das Holz ist nach außen gebeult durch den Druck von Mist.“

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS