Kunterbunter Zug durch Sünninghausen
Bild: Meintrup
Farbenprächtig präsentierten sich in Sünninghausen die „Blondies“ entsprechend ihrem Motto „Lasst uns bunt sein“.
Bild: Meintrup

Angeführt von SK-Helau- Gründungsmitglied Erich Vogel zogen die Motivwagen, Fußgruppen und Musikzüge am Sonntag durch das Sonnendorf. Moderiert wurde der farbenfrohe Lindwurm von Werner Pötter und Dr. Günter Mellmann. Als rosafarbene Lottofeen brachten die Damen der Fußgruppe „Schwipp Schwapp Schwestern“ den Jecken am Straßenrand Glück. Vertreter aller sechs Oelder Schützenvereine hatten ihren Wagen unter dem Motto „Schützen treffen Jecken“ mit reichlich Kamelle für die Besucher am Straßenrand ausgestattet. Die Fußgruppe „Treibstoff“ stellte die Frage, ob eine Zeitumstellung notwendig ist. Ein Weihnachtsbaum, große Uhren und Sandmännchenkostüme machten diese Fußgruppe zu einem besonderen Hingucker.

Hochwasser als Thema

Der Slogan „Oelde geht unter, wir bleiben munter“ zierte den Wagen der KG Knallgas, die mit ihrer Arche auf das Oelder Hochwasser im vergangenen August anspielten. An Bord hatten sie Giraffen, Affen und Elefanten geholt. Aus dem hohen Norden war der Musikzug Weddingstedt zu Gast und unterhielten mit bester Gute-Laune-Musik. Als bunte Schmetterlinge verzauberten Damen der SK Schnapsidee. Blau und Gelb, die traditionellen Farben des SK Helau, waren allgegenwärtig: Schon die jüngsten Mitglieder, die Tanzgarde Blau-Gelb und die Garde-Kids nahmen am Umzug Teil. Das Wahrzeichen des SK Helau, Till Eulenspiegel, drehte sich auf dem Wagen der Ballermänner. Den Abschluss des Zugs bildet traditionell der prächtig mit blauen und bunten Blumen geschmückte Prinzenwagen des SK Helau. Außer Prinz David I. von Kluten, Wild und Wacho, sowie seinem Elferrat, den Los Wachos, und dem Solo-Tanzmariechen des SK Helau, Ann-Christin Wesemann, grüßte auch das amtierende Kinderprinzenpaar vom Motivwagen.

Keine Zwischenfälle

Für die Sicherheit waren am Sonntag mehr als 100 Ordner, Mitarbeiter des Ordnungsamts und Polizeibeamte vor Ort – größere Zwischenfälle gab es nicht. Vor der schwierigen Entscheidung, welche Wagen und Fußgruppen prämiert werden, stand wie immer eine sechsköpfige Jury.

SOCIAL BOOKMARKS