Leserin tauft Känguru auf den Namen Kim
Bild: Helmers
Taufe im Vier-Jahreszeiten-Park: Das Känguru-Jungtier erhielt am Freitag den Namen Kim. Das Bild zeigt (v. l.) Karl-Theo Schwarte (Vorstand des Fördervereins), Namensgeberin Michaela Jans, Gabriele Keutmeier (Vorstand des Fördervereins), Ludger Junkerkalefeld (Geschäftsführer Forum Oelde).
Bild: Helmers

 „Kim war mein erster Gedanke, als ich den ‚Glocke‘-Artikel gelesen habe“, sagt Michaela Jans. „Ich dachte, er ist schön, weil er kurz ist und zu beiden Geschlechtern passt.“ Ob der Nachwuchs männlich oder weiblich ist, ist noch nicht eindeutig zu sehen („Die Glocke“ berichtete). Um es sicher zu bestimmen, müsste Tierpfleger Markus Arnold das etwa sechs Monate alte Tier festhalten, und diesen Stress möchte er ihm nicht antun. Geschlechtsreif werden Bennett-Kängurus erst mit rund zwei Jahren. Aber der Name Kim ist dann in jedem Fall richtig.

Namensgeberin lernt Jungtier persönlich kennen

 „Mein Mann und ich, wir mögen Tiere sehr gern“, betont Michaela Jans. „Wir könnten stundenlang vor den Gehegen in Tierparks stehen.“ Am Freitag durfte sie dann ein Gehege betreten und Kim, das Känguru, als dessen Namensgeberin persönlich kennenlernen. Auf seinen Namen hat das Kleine zwar nicht gehört. Aber nach kurzer Scheu am Anfang ließ es sich mit einem Haselnuss-Zweig bestechen und kam dem Besuch ganz nahe.

Auswahl unter den Vorschlägen fiel nicht leicht

Mit ihrem Namen für das Känguru hat die Oelderin Karten für das GOP-Sommer-Varieté am 3. August gewonnen, die Forum

Kim ist das vierte Känguru-Jungtier im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park. Dass es überhaupt Nachwuchs gibt, hat der Förderverein des Parks möglich gemacht. Anfang 2008 zog das Männchen zuerst allein ins Gehege ein. Im Herbst 2008 sammelte der Förderverein dann Geld für die Anschaffung von „Frau Känguru“, die sein Junggesellendasein beendete.
Oelde und „Die Glocke“ unter allen Vorschlägen verlost haben. Die Auswahl fiel unter den zahlreichen Einsendungen nicht leicht. Zu den Ideen gehörten Skippy, Jumper, Sternschnuppe, Conni und Glöckchen. Eine Einsenderin dachte nach der Geburt des Sohnes von Prinz William und Kate an den Namen Georgie. Eine Leserin schlug Arinya vor, als Bezeichnung der Aborigines für Känguru. Viele Teilnehmer der Aktion empfahlen Carlotta, nach dem kleinen Mädchen, das in dem Namensaufruf der „Glocke“ am Mittwoch erwähnt wird. „Kim ist kurz und knackig“, erklärte Karl-Theo Schwarte vom Vorstand des Fördervereins. „Er wird bestimmt auch den Kindern gefallen, die in den Park kommen. Und der Name würde auch bei einem Männchen passen.“

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