Lichtgeschwindigkeit für Daten in Oelde
Bild: Hahn
Zum symbolischen Spatenstich für den letzten Bauabschnitt des Glasfasernetzes in Oelde kamen an der Ecke Polterkuhle und Westring (v. l.) Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Joachim Storjohann (CSS), Dieter Jansen (TKRZ Stadtwerke GmbH), Jörg Denzol (Ansprechpartner für Gewerbebetriebe bei der EVO) und EVO-Geschäftsführer Rolf Berlemann zusammen.
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Vor Ort trafen sich die Projektbeteiligten am Dienstag zum symbolischen Spatenstich für den letzten Bauabschnitt. An der Polterkuhle zweigen die Glasfaserleitungen ins Gewerbegebiet A2 ab. Oeldes Bürgermeister Karl-Friedrich Knop ist überzeugt: „Für die Unternehmen in Oelde und die Stadt ist dies ein wichtiger Standortfaktor.“ „Gelebte Wirtschaftsförderung“ nennt auch EVO-Geschäftsführer Rolf Berlemann deswegen die gemeinsam mit der City Service Solution (CSS) GmbH aus Hannover auf lange Sicht angelegte Investition in die Infrastruktur. Dass die drei Partner – dritter im Bunde ist die Emsdettener TKRZ Stadtwerke GmbH – jetzt loslegen können, liegt auch an der am Dienstag gelobten Weitsicht, mit der die EVO seit fast zehn Jahren Leerrohre in Oelde verlegt hat. 25 Kilometer liegen im Boden der Stadt bereit, reichen beispielsweise bis Sünninghausen. Sie nehmen künftig die Glasfasern auf. Schächte und Leerrohre hat die EVO verlegt, für die Glasfasern ist die CSS verantwortlich, während die TKRZ den Kunden die Dienstleistungen zur Verfügung stellen wird. Mit Lichtgeschwindigkeit würden die Daten über die Fasern geleitet – und mit garantierter Bandbreite bis zu 1 GBit/s in beide Richtungen, lobten die Partner gestern ihr Produkt. Ein Leerrohr fasst 96 Fasern, jeder Kunde wird über eine eigene Faser angebunden. Sollte diese Zahl in ferner Zukunft nicht reichen, könnte jede Faser noch mit 32 verschiedenen Lichtfarben bestückt werden. Nach dem Gebiet A2 soll als nächstes der Landhagen angeknüpft werden.

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