Marienhospital: 51.000 Euro für OP-Gerät
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Über einen neuen, hochmodernen MIC-Turm im Oelder Marienhospital freuen sich (v. l.) Elmar Kersting, Gabi Laufmöller, Reinhard Börger, die Leitende OP-Schwester Angelika Südhaus, der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau, Chefarzt Dr. Frank Greinke, Antonius Wieschmann und Claudia Klein.
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Es ist mit rund 51 000 Euro die größte Anschaffung des Fördervereins 2018. „Der neue MIC-Turm verfügt über eine hohe, kontrastreiche 4K-Auflösung und einen 1,5-fachen Zoom“, erklärt Dr. Frank Greinke, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Marienhospital.

Zielgenaue Eingriffe

Detailreiche und scharfe Bilder ermöglichten präzise und zielgenaue Eingriffe. Darüber hinaus könnten mit dem neuen Gerät intraoperative Fotografien und Videoaufnahmen auf einem USB-Stick abgespeichert und in die elektronische Patientenakte übertragen werden. „Der Patient profitiert von dieser Technologie“, betont der Chefarzt. „Der Bauchraum muss nicht mehr großflächig geöffnet werden, sondern der Eingriff erfolgt durch kleinste Einschnitte.“ Diese sind zwischen 0,5 bis 2 Zentimeter groß. Von dort aus gelangen die Chirurgen laut Bericht problemlos an das betroffene Organ.

„Wir unterstützen das Marienhospital gern mit dem High-Tech-Gerät und sind davon überzeugt, dass dies den Patienten zugutekommt“, bekräftigt Antonius Wieschmann, Vorsitzender des Fördervereins. Zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern ließ er sich das neue OP-Gerät von Chefarzt Dr. Greinke und der Leitenden OP-Schwester Angelika Südhaus erklären. Fast alle Bauchraumoperationen, wie zum Beispiel Leisten- und Zwerchfellbrüche, das Lösen von Verwachsungen, Operationen an der Gallenblase und Nebenniere sowie Eingriffe am Blinddarm, Dünndarm oder Dickdarm könnten damit durchgeführt werden.

Bessere Wundheilung

Die minimalinvasive Chirurgie bietet aufgrund der kleinen Einschnitte unter anderem eine bessere Wundheilung, schnellere Erholung sowie kosmetische Vorteile. „Außerdem leiden die Patienten unter weniger Blutverlust, da Blutungen umgehend gestillt werden können“, erläutert Dr. Greinke. „Dank des neuen Geräts mit der hohen Auflösung können wir nun noch präzisere Eingriffe durchführen“, sagt der Chefarzt.

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