Mehr Zeit haben fürs Lernen und Lehren
Das Oelder Thomas-Morus-Gymnasium verändert sich. Nicht nur, weil der Ganztag eingeführt und das Gebäude saniert wird, sondern auch, weil der Schulhof neu gestaltet werden soll. Das Bild zeigt bei einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema (v. l.) Markus Brand von der Ideenwerkstatt Lebens(t)raum, Bodo Kaiser, Peter Sauvigny (beide TMG), Nicola Tigges (Förderverein), Ruth Welslau (Förderverein), Ufuk Altunbüken (Schülervertretung), Erich Merz (TMG) und Johann Nordhues-Westarp (Schülervertretung).

 An drei Tagen werden die Mädchen und Jungen verbindlich bis 15.30 Uhr unterrichtet. Bis zur Mittagspause stehen dann zwei Mal zwei Doppelstunden (90 Minuten) Fachunterricht und eine Einzelstunde als sogenannte Lernzeit auf dem Stundenplan.

„Da die Kinder weniger unterschiedliche Fächer pro Tag haben, bleibt mehr Zeit zum Üben“, erklärt Benedikt Große-Frie, Mitglied der Arbeitsgruppe Ganztag.

In der Lernzeit, die von drei Pädagogen betreut wird, sollen die Schüler möglichst selbstständig arbeiten und individuell gefördert werden. „Generell werden aus Hausaufgaben Schulaufgaben“, betont Charlotte Ullrich, ebenfalls Mitglieder der Gruppe. Das pädagogische Ganztagskonzept wird sich im Raumkonzept widerspiegeln: Die Klassenzimmer werden um einen Forumsbereich angeordnet, der als Versammlungs- und Kommunikationszentrum, aber auch zum Arbeiten in kleinen Einheiten genutzt werden kann.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Mittwoch in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“. Die Anmeldung für die weiterführenden Schulen läuft in Oelde noch bis Freitag.

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