Minigolfanlage soll saniert werden
Bild: Reimann
In die Minigolfanlage im Stromberger Gaßbachtal muss laut Experten einiges Geld gesteckt werden, um sie in einen guten Zustand zu versetzen. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten würden sich auf zirka 30 000 Euro belaufen.
Bild: Reimann

 Als „Puzzlestein“ im Freizeitangebot der Stadt Oelde sieht der Stromberger Bezirksausschuss die Minigolfanlage, die sich in städtischem Besitz befindet. Die einzige Minigolfanlage im weiten Umkreis gehöre in das Gesamtkonzept „Naherholung in Oelde und Stromberg“ und müsse genauso wie die Angebote zur Naherholung im und um den Vier-Jahreszeiten-Park integriert sein.

 Das Problem: Zur Sanierung der gesamten Anlage werden zirka 30 000 Euro benötigt. Diese, so wünscht es sich der Bezirksausschuss, sollen unter dem Sachkonto „Bauliche Unterhaltung“ in den Oelder Haushalt 2012 eingestellt werden. Damit könne die Sanierung in einem Rutsch erfolgen. Das hält der Ausschuss für sinnvoll. Sanierte man nur zwei bis drei Bahnen pro Jahr, erstreckten sich die Arbeiten über sechs bis neun Jahre. In dieser Zeit fielen zusätzliche Kosten für die jeweils einzurichtenden Baustellen und für parallel erforderliche Flickarbeiten an den anderen Bahnen an.

Der Plan der Stromberger sieht so aus, dass der Verein „Spielerbetreuung Burgbühne Stromberg“, der sich um den Betrieb der Anlage kümmert, eine angemessene Pacht für die Minigolfanlage zahlen wird. Diese dürfe nicht zu hoch sein, da es „immerhin um die ehrenamtliche Unterhaltung städtischen Eigentums gehe. Der Verein sei nach Rücksprache mit Editha Laubrock, der Geschäftsführerin, dazu bereit. Zudem bestehe die Bereitschaft, die Sanierungskosten vorzeitig durch jährliche Abschlagszahlungen aus dem Überschuss des Betriebs der Minigolfanlage der Stadt zurückzuerstatten. Im Jahr 2011 habe der Überschuss trotz verkürzter Öffnungszeit rund 3000 Euro betragen.

Geklärt werden sollte, so der Bezirksausschuss, ob Mittel für die Sanierung zum Erhalt des Vermögens der Stadt durch Co-Finanziers (zum Beispiel EVO) oder sonstige (überörtliche/ministerielle/Landes-) Fördermittel aus dem Bereich „Sport, Freizeit, Erholung“ zu erhalten wären.

 Nachdem Missverständnisse, die durch Formulierungen in einer Anfrage entstanden waren, in der Sitzung des Bezirksausschusses hatten geklärt werden können, stimmten alle Ausschuss-Vertreter dem Antrag zu.

SOCIAL BOOKMARKS