Ministerin zu Gast im ASS-Schulgarten
Bild: Haunhorst
Die Klassen 1b und 2b der Oelder Albert-Schweitzer-Schule, ihre Lehrer, der Kleingärtnerverein Kurenholt und zahlreiche Gäste haben NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser im ASS-Schulschrebergarten in der Anlage am Kurenholtweg willkommen geheißen
Bild: Haunhorst

Im Rahmen eines Projekts in Zusammenarbeit mit dem Kleingärtnerverein Kurenholt hatten Schüler und Lehrer der ASS den Schulschrebergarten 2018 angelegt. Seitdem kümmern sie sich um ihn, harken, gießen, säen und ernten.

Lob für die Kinder 

Unterstützt worden sind die Verantwortlichen mit Landesmitteln aus dem Programm „Kinder schaffen insektenfreundliche Kleingärten“. Daher machte sich die Umweltministerin nun ein Bild davon, was die Mädchen und Jungen auf die Beine gestellt haben. Sie finde es großartig, dass schon die Jüngsten mitmachten, damit zum Beispiel wieder mehr Blühgärten und -streifen geschaffen würden, sagt die Politikerin.

Zu ihrem Empfang sangen die Erst- und Zweitklässler der 1b und der 2b unter anderem das vom Oelder Hans-Jürgen Netz getextete Lied „Wir tun was für die Bienen“. „So viel Beton, so viel Asphalt sind für die Bienen Gift“, schmetterten sie. „Höchste Zeit, es ist so weit, die Bienen brauchen uns.“ Ein Anliegen, für das die Umweltministerin immer wieder wirbt.

Insektenaufkommen geht zurück

Seit 1989 sei das Insektenaufkommen in NRW stark zurückgegangen, betonte sie. Ein Teil des Problems: Immer mehr Steingärten verdrängen Blühendes.

Am Ende hatte Heinen-Esser für die Kinder noch eine Überraschung parat: Am 3. Juni finde in Düsseldorf ein Kongress zum Thema Insekten statt, berichtete sie und lud die ASS spontan dazu ein, zum Auftakt mit einigen Kindern das „coole“ Bienenlied zu singen. Schulleiterin Tanja Barkey und ihre Kolleginnen nahmen diese Einladung gern an. 

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