Mit kreativen Mitarbeitern zum Erfolg
Bild: Kemper
Walter Haver, Moderatorin Steffi Neu und Dr. Reinhold Festge (v. l.) sorgten für gute Laune beim Festakt von Haver & Boecker.
Bild: Kemper

 Ein kurzweiliges Programm hatten die Gastgeber zusammengestellt und auf langatmige Reden verzichtet. Charmant frech führte WDR-Moderatorin Steffi Neu durch das Programm. Mit den beiden Geschäftsführenden Gesellschaftern Walter Haver und Dr. Reinhold Festge hatte sie Mitspieler auf der Bühne, die den Ball gern aufnahmen und die lockere Atmosphäre sichtlich genossen.

Schon der Imagefilm, der zum Auftakt gezeigt wurde, verdeutlichte, worauf Walter Haver und Dr. Reinhold Festge mit ihren Familien Wert legen und was ein Baustein des Unternehmenserfolgs ist: die Mitarbeiter. Als bodenständig, ehrlich, verantwortungsbewusst, kreativ, respektvoll und treu skizzierten die beiden die 2400 Frauen und Männer, die inzwischen auf allen fünf Kontinenten für das Unternehmen arbeiten. „Der Erfolg von Haver & Boecker beruht auf diesen Werten“, verdeutlichte Walter Haver. „Ohne Mitarbeiter gäbe es die Firma nicht, ohne Eigentümer aber auch nicht“, betonte er. Er und Reinhold Festge seien dankbar, auf dem Fundament der Vorfahren aufbauen zu können.

 Aus dem Nichts etwas zu machen, wie das in 125 Jahren funktioniert hat, verrieten Zela Schröder und Anke Winterhoff vom Theater „Freyunde + Gaesdte“. Im unterhaltsamen Dialog präsentierten die Schauspieler die Firmenchronik. So erfuhren die Gäste dann auch, was Haver & Boecker mit dem Weltall zu tun hat. Drahtgewebe aus Oelde sorgte dafür, dass keine Kondensate in den Treibstoff der Apollo-Raketen gelangen konnten.

 Bei so viel Rückschau durfte der Ausblick nicht fehlen: „Fortschritt gibt es nur durch Bildung und Ausbildung“, sagte Reinhold Festge. „Wir müssen uns und unsere Kunden schulen“, betonte er.

 In die Zukunft blickte auch Prof. Dr. Georg Unland. Der sächsische Staatsminister der Finanzen sprach in seinem Vortrag über Rohstoffknappheit. „Panikmache oder Realität?“, fragte er und zeigte, dass es durchaus ein Problem gibt. Anhand von Kupfer verdeutlichte er, wie dem begegnet werde könnte: Recycling, Aufarbeitung, Reparatur, Leichtbau oder Ersetzen durch andere Werkstoffe nannte er als Möglichkeiten.

Den besten Blick in die Zukunft gab es zum Finale: Dazu holte Steffi Neu die fünfte Generation mit Florian und Fabian Festge sowie Niklas und Rike Haver auf die Bühne.

SOCIAL BOOKMARKS