Nicht einig über Zukunft der Radstation
Bild: Grieskamp
Wie geht es weiter mit der Radstation im Bahnhof in Oelde? Darüber diskutiert die Politik.
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Denn während SPD, FWG und Grüne bei der Abstimmung für diesen Verwaltungsvorschlag stimmten, sprachen sich CDU und FDP dafür aus, eine Lösung zu finden, für die nur ein Zuschuss von maximal 15 000 Euro ausgegeben werden muss.

 Angesichts eines Stimmenpatts von jeweils acht zu acht gelten beide Beschlussvorschläge als abgelehnt.

Fachbereichsleiter Jakob Schmid hatte zuvor darüber informiert, dass sich auf die Ausschreibung nur der bisherige Betreiber Pro Arbeit beworben habe. Dessen Angebot sehe vor, für etwa 30 000 Euro wie gehabt die Radstation mit der Werkstatt zu führen und Hausmeistertätigkeiten (Wert: etwa 11 000 Euro) zu übernehmen. „Bei einem positiven Jahresergebnis fiele unser Zuschuss geringer aus“, betonte Schmid und verwies auf das Jahr 2014, in dem die Station einen Überschuss von gut 8000 Euro erwirtschaftet habe.

André Drinkuth (CDU) reichte diese Aussicht nicht: „Ich habe ein Problem damit, an 30 000 Euro den Haken zu machen“, sagte er und forderte Pro Arbeit dazu auf, zu prüfen, ob die Arbeit nicht auch mit einem Zuschuss von 15 000 Euro fortgeführt werden könne. „Was ist mit Einnahmeerhöhungen?“, fragte er. Zugleich brachte er die Möglichkeit ins Spiel, die Fahrradstellplätze nur noch über ein Chipsystem zugänglich zu machen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Mittwoch, 16. September, in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

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