Notunterkunft soll Samstag fertig sein
Bild: Hahn
In die unteren beiden Stockwerke des ehemaligen Verwaltungsgebäudes sollen die Flüchtlinge einziehen.
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Ziel der Stadt Oelde ist es, die Notunterkunft am Landhagen bis Samstag, 14 Uhr, einsatzbereit zu melden. Die Struktur des Gebäudes kommt der Stadt und noch mehr den Flüchtlingen zugute. Statt in einer Halle werden die Asylsuchenden in kleinen Räumen untergebracht, die zuvor Büros beherbergten. Zum Erhalt der Privatsphäre wurden auch Scheiben zwischen den Büros blind gemacht. 200 Menschen werden im Erdgeschoss sowie im ersten Stockwerk unterkommen. Die Räume werden nur mit Doppelstockbetten ausgestattet. Im Erdgeschoss wird ein Aufenthaltsraum unter anderem mit Schulstühlen eingerichtet, daneben werden Duschräume gebaut. Obwohl die Handwerker lokaler Firmen sich ins Zeug legen, wird in den ersten Tagen wohl ein Busshuttle nach Lette rollen müssen. Dort werden die Flüchtlinge die Duschen am Sportplatz nutzen können.

DRK betreibt Unterkunft

Neben dem Gebäude wird noch ein Zelt aufgebaut, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden. Dreimal am Tag soll ein lokaler Caterer das Essen für die Flüchtlinge anliefern und austeilen, erläuterte Mechthild Gröver, Fachdienst Soziales, bei einem Ortstermin. Die übrige Versorgung der Flüchtlinge und den Betrieb der Unterkunft übernimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), und um einen Sicherheitsdienst kümmert sich die Bezirksregierung. Mitarbeiter der Stadt wirken eher im Hintergrund, zahlen beispielsweise Taschengelder aus. Über den Etagen mit Unterkünften werden die DRK-Helfer Räume beziehen. Ein Spielzimmer oder ein Rückzugsraum für Schwangere könnten dort auch entstehen, nannte Mechthild Gröver weitere Überlegungen.

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