OZO schlägt Namen für Gesamtschule vor
Nach Kardinal von Galen ist in Oelde bereits ein Seniorenwohnheim benannt. Die OZO schlägt jetzt vor, auch die Gesamtschule an von Galen erinnern zu lassen.

CDU, SPD, FWG, Grüne und FDP halten die Diskussion allerdings für verfrüht.

Die OZO spricht sich dafür aus, die Gesamtschule „nach der bekanntesten und vorbildlichsten Persönlichkeit zu benennen, die das Münsterland im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat“. Clemens August Kardinal Graf von Galen (1878 bis 1946) sei insbesondere durch sein „entschlossenes Eintreten gegen die menschenunwürdigen Euthanasieprogramme der NS-Diktatur“ und „gegen Krieg und Terror“ ein Vorbild, betont Bäumker.

In Oelde gibt es bereits ein Kardinal-von-Galen-Wohnheim und eine Von-Galen-Straße.

  Die Fraktionen sehen die Zeit für eine Diskussion über den Namen noch nicht gekommen und daher den Antrag kritisch. Zunächst, da sind sich die Sprecher einig, müsse die Schule gegründet werden. Danach gelte es, sich auf den Weg zur Namensgebung zu verständigen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

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