„Pattu“: Lebenselixier für Plattdeutsch
Bild: Schomakers
Nach der Verleihung des Rottendorf-Preises auf dem Oelder Kulturgut Haus Nottbeck spielte die Gruppe „Pattu“ einige ihrer plattdeutschen Stücke. Das Bild zeigt (v. l.) Alexander Buske, Gerd Bühren, Jürgen Mönkediek und Peter Egger.
Bild: Schomakers

Es habe eine zupackende Art und gewinne so auch eine jüngere Hörerschaft für die Heimatsprache, hieß es. Alles, was im offiziellen Westfalen Rang und Namen hat, war am Donnerstag in das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg gekommen, als Landrat a.D. Franz-Josef Harbaum in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Rottendorf-Stiftung erfreuliche Perspektiven für die künftige Pflege und Förderung des Plattdeutschen aufzeigen konnte.

So werde die Stiftung in der Primarstufe von sechs westfälischen Schulen – unter anderem in Hoetmar und Füchtorf – Niederdeutsch als Unterrichtsfach fördern und damit dem weiteren, seit 400 Jahren kaum aufhaltbarem Verfall der heimatlichen Kultursprache entschieden entgegenwirken.

Wenngleich ihm als notorischem Schnellsprecher die behäbige Art der plattdeutschen Sprache weniger liege, so fand der prominente Musikprofessor und Moderator Götz Alsmann doch Worte des ermutigenden Zuspruchs.

Was der Laudator Alsmann sagte und wie sich der Tag weiter gestaltete, lesen Sie in der Freitagsausgabe der „Glocke“.

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