Quads und Enduros reißen den Acker auf
Bild: Meintrup
Mit spektakulären Sprungeinlagen begeisterten die Rallye-Fahrer am Samstag in Stromberg die Zuschauer.
Bild: Meintrup

Die Spannung schien greifbar, als Gesamtleiter Thomas Ludwig am Samstag bei der 22. ADAC Enduro-Rallye Münsterland das Startzeichen gab. Auf dem Gelände des Landwirtschaftsbetriebes Norbert Tyrell zwischen Stromberg und Sünninghausen hatten die Mitglieder des Automobilclubs (AC) Oelde eine mehr als vier Kilometer lange Rallye-Strecke mit zahlreichen Kurven und Sprungmöglichkeiten für Enduros und Quads errichtet. Dem ersten Durchlauf folgten zwei weitere zweistündige Gruppenrennen für Enduros unterschiedlicher Klassen. Auch drei Oelder Lokalmatadore waren mit am Start: Patrick Wieder, Peter Wollny und Julian Buzilowski. Unter den extremen Bedingungen großer Hitze und einer staubigen Strecke galt es auch für sie, in der vorgegeben Zeit so viele Runden wie möglich zu fahren. Mittels der Zeitnahme über eine Transponderschleife, die in den Boden eingelassen worden war, konnten die Runden vollautomatisch gezählt werden.

Technische Abnahme vor dem Start

„Sicherheit hat bei dieser Veranstaltung die oberste Priorität!“, betonte Antonius Lücke vom AC Oelde. 30 Streckenposten sorgten für einen sicheren Rennverlauf. Ebenfalls für die Sicherheit sorgte das DRK des Ortsvereins Everswinkel mit einem DRK-Quad, das im Notfall das rasche Erreichen eines verletzen Fahrers ermöglicht hätte. Vor dem Rennen galt es allerdings auch, die Fahrzeuge und Helme der Fahrer hinsichtlich der Sicherheit zu überprüfen. Thomas Böcker (Fahrtleiter ADAC Westfalen) und Hermann Flissikowski (Technik) kontrollierten alle Fahrzeuge gewissenhaft. Mit Getränken, Würstchen, saftigen Steaks und Salaten verwöhnte der veranstaltende AC Oelde seine Gäste und die Fahrer. Viele der Fahrer aus ganz Deutschland waren bereits am Vorabend angereist und hatten in Zelten oder Wohnwagen nahe der Strecke übernachtet. Das gute Wetter lockte am Samstag zahlreiche Familien auf den Hof Tyrell. Über die gute Resonanz der Veranstaltung freute sich auch Heinrich „Onkel Heini“ Hunkenschröder. Der Motorsportler hatte vor vielen Jahren die Idee, Enduro-Rallyes in Oelde auszurichten.

SOCIAL BOOKMARKS