Radweg soll Ende September fertig sein
Bild: Hahn
Gut voran gehen dem Landesbetrieb Straßen.NRW zufolge die Arbeiten an dem Radweg entlang der bisherigen B 61, die zur L 586 umgewidmet wird. An einem 90 Meter langen Teilstück auf der Strecke zwischen Beckum und Keitlinghausen muss die Trassenführung jedoch angepasst werden.
Bild: Hahn

Damit würde der Zeitplan des etwa 2,2 Millionen Euro teuren Projekts eingehalten, obwohl es beim Bau jetzt Probleme mit einem Grundstück gab. Anfang Januar hatte die bauausführende Firma Eurovia Teerbau mit den Arbeiten begonnen, zunächst mit Rodungen für die neue Trasse. Die Maßnahmen gingen insgesamt gut voran. Derzeit stehen laut Josef Brinkhaus, Pressesprecher von Straßen.NRW, beispielsweise noch Arbeiten an Verrohrungen oder Zuwegungen an. Der fertige Radweg wird 2,50 Meter breit sein und fast überall etwas entfernt von der Straße hinter dem Straßengraben errichtet. An wenigen Teilstücken ist künftig aufgrund örtlicher Gegebenheiten der Radweg jedoch nur durch einen 1,75-Meter-Streifen von der Straße getrennt. Diese Variante sei teurer, weil der Radweg über dem zu verrohrenden Graben verlaufe.

Planung nicht angepasst

Auf einem gut 90 Meter langen Abschnitt – etwa auf Höhe der Einmündung der Wehrbeckstraße – wird der Radweg jetzt allerdings wieder näher an die Beckumer Straße gelegt, obwohl die Schotterschicht der Trasse in der Wiese daneben bereits fertig war. Josef Brinkhaus bestätigte der „Glocke“ auf Nachfrage, dass der Radweg zwischen Beckum und Keitlinghausen durch die Wiese geführt wurde, obwohl der Grund im Vorfeld gar nicht erworben werden konnte. Nun muss auf diesem Abschnitt das Grundstück in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt, der Schotter entfernt und der Mutterboden wieder aufgetragen werden. Wie Brinkhaus erklärte, hatten die Städte Oelde und Beckum für den Landesbetrieb den Grunderwerb für den Radweg durchgeführt. Allein mit diesem Eigentümer, einer Erbengemeinschaft, sei man nicht einig geworden. Der Bodenerwerb scheiterte, so dass auch an dieser Stelle der Radweg künftig direkt an der Straße verlaufen muss. Doch sei dies seitens Straßen.NRW „untergegangen“ und die Planung vor der Ausschreibung nicht angepasst worden. Die Firma baute nach dem alten Plan, dann meldete sich der Pächter der Flächen.

SOCIAL BOOKMARKS