Rallye: Buntes Starterfeld begeistert
Bild: Schomakers
Mit einem MG T-Type Supercharged Special, Baujahr 1937, nahm Thomas Bruns an der Oldtimer-Rallye „Rund um Oelde“ des ACs Oelde teil. Es war am Samstag das älteste Auto.
Bild: Schomakers

Teilnehmer, Zuschauer und Aktive vom Veranstalter Automobilclub (AC) Oelde strahlten mit der Sonne um die Wette. „Bei Regen holen manche ihre alten Schätze nicht aus der Garage und bleiben trotz Nennung weg“, sagte Schmidt. Er freute sich über das große Starterfeld.

Teilnehmer der Rallye-Weltmeisterschaft 1987

Der Pressereferent des ACs Oelde, Wolfgang Pestel, freute sich in erster Linie darauf, „wunderschöne Autos“ zu sehen und sie im Bild festzuhalten. Wie den VW Golf GTI 16 V, der bei der Rallye-Weltmeisterschaft 1987 mit den Schweden Kenneth Eriksson und dem Deutschen Peter Dieckmann an den Start gegangen war.

Zu den Favoriten von Pestel gehörte auch der von Thomas Bruns aus Oldenburg gefahrene MG T-Type Supercharged Special, Baujahr 1937. Es war am Samstag das älteste Fahrzeug der Rallye. „Zu seiner Zeit war es ein reiner Sportwagen ohne Komfort“, erklärte Bruns. „Der erste MG mit einer Öldruckbremse.“ „Wenn man abrupt Gas wegnimmt, knallt es aus dem Auspuff.“ Um Punkt 10.01 Uhr startete der Fahrer eines Mercedes Benz 170 S-D, Baujahr 1969, die Rallye „Rund um Oelde“. Zahlreiche Zuschauer säumten die Bahnhofstraße beim Startpunkt vor der Alten Post.

Jeder Punkt zählt

Für die ersten 20 Fahrer ging es um mehr als eine touristische Ausfahrt durch das Münsterland. Sie waren sportlich unterwegs, ihre Ergebnisse zählten für den ADAC-Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2019. „Das wird von den Teilnehmern sehr ernst genommen. Da zählt jeder Punkt“, erklärte Wolfgang Pestel. Bernd Schuller und Gerd Kötting vom Schiedsgericht waren ebenfalls auf der Strecke unterwegs und schauten bei den Fahrern genau hin.

Spaß am Fahren im Vordergrund

Die Teilnehmer mussten eine Strecke von 180 Kilometern absolvieren und kniffelige Aufgaben lösen. Die Aufgaben für die Teilnehmer der touristisch ausgelegten Rallye waren einfacher und die zu absolvierende Strecke mit 140 Kilometern kürzer. „Am schwierigsten sind die Zeitprüfungen, da kannst du einiges liegen lassen“, sagte der ehemalige Fahrlehrer Norbert Gretenkort aus Oelde an der Zwischenstation am Kabelwerk in Beelen und lachte. Der Spaß am Fahren und an den Oldtimern stand am Samstag im Vordergrund.

SOCIAL BOOKMARKS