Rauchschwaden: Ursache bleibt unklar
Bild: Feuerwehr
Auch von der Drehleiter aus wurden die Gebäude am Oelder Marktplatz gegenüber der St.-Johannes-Kirche am Donnerstagabend von der Feuerwehr untersucht. Zuvor war Rauch entdeckt worden, der auf den Marktplatz zog.
Bild: Feuerwehr

Die Alarmierung sei kurz nach 22 Uhr erfolgt, erklärte Marc Berkenkötter (Feuerwehr) am Freitag. Nachdem auch Einsatzkräfte den Rauch vor einem Strahler, der die St.-Johannes-Kirche beleuchtet, registriert hatten, wurde Verstärkung auf den Marktplatz beordert. Wenig später waren 12 Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte vor Ort. Plötzlich sei der Rauch weg gewesen, sagte Berkenkötter. Selbstverständlich seien dennoch beide Gebäude, in denen unter anderem das Brauhaus und das Modegeschäft Sudholt untergebracht sind, komplett untersucht worden. In den recht verschachtelten Häusern hätten sie jeden Winkel, jede Zwischenwand, jede Abluft- oder andere elektrische Einrichtung kontrolliert – ohne dass, so Berkenkötter, irgendwo „auch nur ein Häufchen Asche gefunden“ wurde. Unter anderem von der Drehleiter aus wurden die Dächer inspiziert. Auch an dem Scheinwerfer seien keine Schäden gefunden worden. So seien die Einsatzkräfte nach gründlicher Kontrolle, aber „mit etwas komischem Gefühl“ wieder eingerückt, sagte Berkenkötter.

„Es hat eindeutig nach verbranntem Holz gerochen“

Die Tische der Gastronomen am Marktplatz waren bei dem guten Wetter am Donnerstagabend noch gut besetzt gewesen. Ihn habe ein Gast auf den Rauch über dem Brauhaus aufmerksam gemacht, berichtete dessen Pächter André Milewski am Freitagmorgen. Sein Notruf bei der Feuerwehr sei dann aber schon der zweite gewesen. „Es hat eindeutig nach verbranntem Holz gerochen“, bestätigte er und betonte auch, der Rauch sei definitiv nicht aus seiner Küche gekommen. Während die Feuerwehr die Gebäude auf den Kopf gestellt habe, seien die meisten Gäste recht entspannt sitzen geblieben. „Erlebnisgastronomie“, ergänzte Milewski noch lächelnd.

SOCIAL BOOKMARKS