Schüler machen Kreuzchen auf Probe
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Alle Schüler der Klasse 9 des Oelder Thomas-Morus-Gymnasiums und alle Oberstufenschüler, die das Fach Sozialwissenschaften gewählt haben, konnten  am Mittwoch an der Juniorwahl anlässlich der Bundestagswahl teilnehmen.
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Sie nehmen an der bundesweiten Juniorwahl teil. Auch wenn ihr Votum nicht für die Bundestagswahl zählt, nehmen die Schüler ab Klasse 9 sowie alle Oberstufenschüler mit dem Fach Sozialwissenschaften ihre Aufgabe ernst. Sie haben sich im Unterricht auf ihre Rolle als Wähler vorbereitet. Lea Frohne kümmert sich mit Cara Barz, Benita Kemper und Franziska Schaberg um Organisation und Ablauf der Wahl.

Sie darf auch selbst ihr Kreuzchen setzen und macht sich diese Aufgabe nicht leicht. „Da die Parteien gleiche Themen besetzen, aber unterschiedliche Ansichten haben, muss man sich erst einmal damit beschäftigen, um zu schauen, wo man sich wiederfindet“, sagt sie. Schülerin Cara Barz weiß genau, bei welchen Aspekten sie die Parteien genau unter die Lupe nehmen will: „Vor allem Themen rund um Bildung und Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für uns interessant“, erklärt sie. Gemeinsam mit ihrem Team nehmen die Jugendlichen den Schülern an diesem Morgen die Wahlberechtigungen ab, kontrollieren die Ausweise und Namen der Testwähler und verteilen die Stimmzettel.

Schüler haben sich vorbereitet

Sind die Stimmzettel verteilt, dürfen die Schüler ihr Kreuzchen machen – unter den gleichen Bedingungen wie bei der Bundestagswahl. Nach Wahlschluss zählt das Gremium die Stimmen aus und übermittelt die Ergebnisse an die Bundeszentrale. Dirk Giesler, Lehrer der Sozialwissenschaften, hat die Juniorwahl am TMG organisiert. Im Unterricht wurden die Schüler darauf vorbereitet. Sie lernten, was es mit der Erst- und Zweitstimme auf sich hat, und testeten den Wahl-O-Mat. Dass sich die Schüler mit den Parteiprogrammen auseinandersetzten, um deren Standpunkte zu vergleichen, gehörte zum Pflichtprogramm.

„Ein schönes Projekt“

Schulleiter Dr. Philipp Hermeier ist von dem Konzept der Juniorwahl überzeugt: „Das ist ein schönes Projekt, an dem wir uns gern beteiligen, um die Demokratie zu fördern.“ Bundesweit mehr als 3400 Schulen nehmen an dem Projekt teil. Am Sonntag um 18 Uhr werden die Ergebnisse auf dessen Internetseite veröffentlicht.

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