Serie von Geldautomaten-Sprengungen aufgeklärt
Bild: Hahn
Am 25. Juni 2015 ist der Geldautomat in der Oelder Filiale des Obi-Markts gesprengt worden.
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Das teilten die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Hammer Polizei mit.

Bei den drei weiteren Ermittelten handelt es sich um einen 21-jährigen und zwei 25-jährige Moldawier. Sie dürften sich im osteuropäischen Ausland aufhalten und werden per Haftbefehl gesucht.

Seit März 2015 war die Bande mit der gleichen Arbeitsweise aktiv: Sie sprengte mittels Gaseinleitung Geldautomaten der Postbank, die in den Eingangsbereichen von Obi-Baumärkten standen. Tatorte waren außer Oelde auch Kamp-Lintfort, Hilden, Remscheid, Wermelskirchen und Hamm. Die Männer verursachten in fast allen Fällen hohe Gebäudeschäden und erbeuteten Bargeld in sechsstelliger Höhe. Das Geld ist bislang nicht aufgetaucht, ein Teil wurde bei den Aufbrüchen eingefärbt.

Nach dem Vorfall am 27. Juli 2015 in Hamm-Heessen nahm die Hammer Polizei im Zuge ihrer Fahndung den 22-Jährigen und den 29-Jährigen fest. Danach übertrug das Landeskriminalamt der Behörde die Zuständigkeit für alle identischen Delikte in NRW. Am 3. August 2015 bildete sich eine sechsköpfige Ermittlungskommission (EK) aus Hammer und Warendorfer Kriminalbeamten.  EK-Leiter Heribert Mankartz: „Bisher gab es keine weiteren Sprengungen von Geldautomaten in Filialen der Baumarktkette.“

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