„Sie gehören zu unserem Dorf“
Bild: Junker
Der Initiativkreis Runder Tisch hat 45 Schutzsuchende in Sünninghausen überrascht.
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„Die Spendenbereitschaft der Oelder Bevölkerung ist in diesem Jahr sehr gut gewesen“, sagte Klemens Geissen, Vorsitzender des Oelder Tischs.

Rund 260 mit haltbaren Lebensmitteln und Weihnachtsgebäck gefüllte Päckchen standen für die rund 434 Bedürftigen bereit, die beim Oelder Tisch registriert sind. 40 Prozent davon seien mittlerweile Flüchtlinge, erläuterte Geissen. Viele der Schutzsuchenden sind Muslime. „Daher haben wir sehr darauf geachtet, dass die muslimischen Familien kein Schweinefleisch bekommen“, betonte Geissen, der sich bei allen Spendern und besonders bei den Verantwortlichen der Erich-Kästner-Schule, des St.-Hedwig- und des St.-Johannes-Kindergartens sowie dem Betriebsrat der Firma Miele am Standort Lette bedankte, die Sammelaktionen organisiert hatten.

„Sie gehören zu unserem Dorf.“ Das sagte Annette Huerkamp am Mittwoch im Café Reinkenhoff beim „ersten internationalen Weihnachtsfest in Sünninghausen“, das der Initiativkreis Runder Tisch für die 45 Schutzsuchenden im Vitusdorf organisiert hatte. Zahlreiche Bürger waren dem Spendenaufruf der Organisatoren im Dorfbüro und in der St.-Vitus-Kirche. „Die Bereitschaft, Päckchen zu stiften, war riesig“, sagte Werner Pötter.

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