Sieben Kühe aus Güllegrube befreit
Foto: Eickhoff

Aus einer Güllegrube auf einem Hof an der Grenze zwischen Stromberg und Rheda-Wiedenbrück mussten am Sonntagabend sieben Kühe aus einer Güllegrube befreit werden.

Foto: Eickhoff

 Zu dem Zwischenfall kam es vermutlich, weil aus bislang ungeklärter Ursache eine Betonstrebe auf dem Stallboden geborsten war. Der Landwirt informierte sofort die Feuerwehr sowie eine Veterinärin. Dann machte er sich nach Angaben von Strombergs Löschzugführer Mark Hegemann daran, vor dem Stall mit Traktoren und anderen Geräten Hindernisse aufzubauen. So konnten die Tiere das Areal nicht unkontrolliert verlassen.

Schutz vor giftigen Dämpfen

Insgesamt hatten sich acht Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sich im Bereich der Grube vor möglicherweise giftigen Dämpfen zu schützen. Nach Rücksprache mit Tierärztin Sandra Eickhoff sollten die Tiere mit Hilfe eines Krans aus ihrer misslichen Situation befreit werden. Sie ließen sich dann aber mit vereinten Kräften von Feuerwehrleuten, Landwirt und Helfern aus der Grube ziehen.

Die Tierärztin diagnostizierte bei einem Tier eine leichte Verletzung an den Bändern, die übrigen Rinder mussten erst gewaschen und dann noch ein wenig zur Beruhigung gestreichelt werden. Waschen mussten sich später auch die Feuerwehrleute – nicht nur ihre Körper, sondern auch ihre Einsatzkleidung.

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