Spritztour ohne Sprit nach Stromberg
Bild: Reimann
Fast lautlos rollt das EVO-Elektroauto an Haus Nottbeck in Stromberg vorbei.
Bild: Reimann

Die EVO hat das Mitsubishi Innovative Electric Vehicle, kurz i-MiEV, zum Preis von 35 000 Euro angeschafft. Es ist eines der ersten serienreifen Elektrofahrzeuge weltweit. „Der Kalender ist voll, viele Privatkunden wollen diese neue Mobilität kennenlernen“, sagt Oliver Jürling vom EVO-Vertriebscenter.

Ungewohnt ist das beinahe lautlose Dahingleiten, nur ein leises Rollen der Reifen auf der Fahrbahn ist zu hören. Schnell erreicht das Elektrofahrzeug innerorts eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern – anders als bei anderen Automatikwagen ohne Schaltgeräusche, weil das Getriebe stufenlos ist.

Dafür werden andere akustische Signale viel deutlicher als sonst wahrgenommen: Der Blinker piepst, wenn er aktiviert wird, der Schlüssel beim ersten Kontakt mit dem Zündschloss ebenfalls. Auf dem Weg Richtung Stromberg steht das Elektromobil einem mit Benzin oder Diesel angetriebenen Fahrzeug in nichts nach. Die lange Steigung meistert es problemlos.

Allerdings wirken sich Steigung und Geschwindigkeit auf den Stromverbrauch aus. „Die Praxis hat gezeigt, dass mit einer Tankfüllung eine durchschnittliche Reichweite von 120 Stundenkilomtern erzielt wird“, erklärt Oliver Jürling. Sechs Stunden hängt der weiße i-MiEV an der Steckdose, bis er vollgetankt ist.

Bislang gibt es in Oelde zwei Ladestationen, eine am Rathaus in der Innenstadt und eine weitere an der Westfalen-Tankstelle. Ein dritter Standort soll auf dem Parkplatz vor dem Vier-Jahreszeiten-Park entstehen.

 

Mehr lesen Sie zu diesem Thema am Samstag in der Oelder und Beckumer Glocke-Ausgabe.

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