Stadt Oelde: Blockade am KOM auflösen
Bild: Hahn
Auf beiden Seiten der Fahrbahn blockieren Baustellen die Fußwege vor dem KOM. Nur auf der Nordseite gegenüber dem ehemaligen Kaufhaus werden Fußgänger über die Fahrbahn geleitet.
Bild: Hahn

Dass die Arbeiten am KOM nicht weitergehen, liegt der Stadt Oelde zufolge am Investor, der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) – und an den abgeschlossenen Verträgen. Die ersten Tiefbauarbeiten für die Versorgungsleitungen hat die Energieversorgung Oelde (EVO) bereits Anfang März begonnen und soweit möglich vorgenommen. Seitdem aber sind die Baustellen unverändert, die sogenannten Kopflöcher zwar umzäunt und gesichert, aber offen. Für eine Fortsetzung der Arbeiten vor allem am zentralen Anbindungspunkt der Versorgungsleitungen direkt vor dem KOM müssten die dortige Mauer und die Bushaltestelle abgetragen werden. Vertraglich habe sich dazu aber die HBB verpflichtet, so dass ein entsprechender Eingriff der Stadt Oelde vertragswidrig wäre, wie Pressesprecher Volker Combrink erläuterte. Würde der Abriss bald starten, wären Provisorien nicht angeraten. Dauert es aber länger, sei man seitens der Stadt Oelde gewillt, die Kopflöcher zumindest provisorisch zu verfüllen, um die Situation für die Fußgänger zu verbessern, erklärte Volker Combrink. Oeldes Stadtbaurat Matthias Abel habe jetzt von HBB die Zusage erhalten, am Freitag konkrete Angaben zum Zeitplan zu machen.

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