Stadt Oelde und Brormann nutzen Luca-App
Foto: Kingma
Im Friseursalon 360 Grad Haare in Oelde haben Inhaber Frank Brormann und Bürgermeisterin Karin Rodeheger am Freitagvormittag den Startschuss für die Nutzung der Kontaktverfolgungsapp Luca gegeben.
Foto: Kingma

 „Wir müssen Lösungen finden, wie wir mit dem Virus leben können. Dazu gehört die lückenlose Kontaktverfolgung mit der App Luca“, sagt der Oelder Friseur. Die Kunden laden die App herunter und registrieren sich. Vor Ort scannen sie einen QR-Code ein, der auf den Tischen in den Friseursalons verteilt ist. Nach dem Besuch loggen sie sich wieder aus. „Ein Großteil des lästigen Papierkrams entfällt endlich“, betont Brormann, bekannt für seine Calligraphy-Cut-Erfindung und seinen Auftritt in der Gründer-Show „Höhle der Löwen“ (Vox). 

Voraussetzung für die Nutzung der Luca-App ist, dass das zuständige Gesundheitsamt die Daten auch verarbeiten kann. Das ist gegeben: Der Kreis Warendorf gehört seit wenigen Tagen bundesweit zu den ersten Modellregionen und nimmt damit wie die Stadt Oelde eine Vorreiterrolle in der elektronischen Kontaktverfolgung ein. 

Bürgermeisterin wirbt für Einsatz der App

Bürgermeisterin Karin Rodeheger wirbt für den Einsatz der App: „Wir hoffen, dass dadurch weitere Lockerungen möglich sind und wir wieder mehr Alltag haben, so wie wir ihn gewohnt sind.“ Die Stadt prüfe derzeit Einsatzmöglichkeiten und sei in Gesprächen mit Gastronomen und Einzelhändlern. Kulturelle Einrichtungen sollen die App ebenso nutzen, um zu mehr gesellschaftlicher Aktivität zurückkehren zu können. 

Die App soll zügig möglichst flächendeckend genutzt werden. Wer kein Smartphone besitzt, hat die Möglichkeit, einen QR-Code über einen Schlüsselanhänger zu nutzen.

SOCIAL BOOKMARKS