Stadt lebt, weil Oelder ihre Zeit schenken
Bild: Hübl
Im Drostenhof hat die Stadt etwa 60 in Oelde ehrenamtlich tätigen Bürgern Dank gesagt. Bürgermeister Karl-Friedrich Knop betonte, die Helfer würden die Stadt damit lebens- und liebenswerter machen.
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 Die Frauen und Männer, die zu einer Dankeschön-Feier in den Drostenhof eingeladen worden waren, hatten sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert und so geholfen, „unsere Stadt jeden Tag ein Stück lebens- und liebenswerter zu machen“, sagte der Bürgermeister in seiner Begrüßungsrede. Sie standen stellvertretend für viele andere Helfer in ihrer Gruppe oder ihrem Verein. „Es ist eine Tatsache, dass die Stadt davon lebt, dass Bürger Zeit verschenken“, betonte auch Mechthild Gröver vom Fachdienst Soziales, Familie und Senioren, die zusammen mit Hannelore Rampelmann federführend für das ehrenamtliche Engagement bei der Stadt Oelde zuständig ist. Gerade in unserer heutigen Zeit sei es besonders bedeutsam, in vielfältiger Form bürgerschaftliches Handeln zum Wohle des Gemeinwesens einzubringen, erklärte Karl-Friedrich Knop. Dabei engagierten sich die Menschen aus ganz unterschiedlichen Motiven, aus christlicher Nächstenliebe, weil sie aktiv am Leben einer Gruppe teilhaben wollten oder weil Lebenssituationen gemeinsam besser bewältigt werden könnten. „Viele werden ganz einfach deshalb aktiv, weil es Spaß macht, Dinge selbst zu regeln. Aber für alle gilt: Helfen macht Freude“, sagte Knop.

Ehrenamtskarten zum Dank

Freiwilliges Engagement sei in Zeiten wirtschaftlicher und sozialer Unsicherheit wichtig. Die öffentlichen Träger könnten oft nur einen Grundstein legen, auf dem das Ehrenamt mit motivierten und überzeugten Helfern aufbaue. Daher unterstütze die Stadt Oelde gemeinsam mit der Akademie Ehrenamt die Landesinitiative zur Verleihung der Ehrenamtskarte, mit der es in ganz NRW Vergünstigungen in vielen Bereichen gebe. „In Oelde haben wir bereits über 60 Ehrenamtskarten überreicht“, betonte der Bürgermeister. Er würde sich freuen, wenn noch viele hinzukämen. Für die musikalische Umrahmung der Dankes-Feier sorgten Johanna Tönsfeuerborn und Leoni Haferkemper vom Musikzug Glockenland. Brigitte Spiegel las eine Weihnachtsgeschichte vor, Hildegard Stoffer, Sprecherin des Seniorenforums, hob in einem Vortrag die Bedeutung des Ehrenamts hervor, und auch der Nikolaus bedankte sich bei den Ehrenamtlern.

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