Stele erinnert an Feuerwehrhaus
Bild: Gog
Mit der Aufstellung der Stele in schönstem Feuerwehr-Rot ist die Neugestaltung des Dorfplatzes in Sünninghausen abgeschlossen worden. Die feierliche Einweihung des Areals soll am Samstag, 3. September, stattfinden. Das Gelände haben (v. l.) Löschzugführer Ulrich Schröder, Bezirksausschuss-Vorsitzender Peter Kwiotek, Clemens Wagemann (CDU-Ortsverband), Hanno Wagemann (Heimatverein), Reinhold Becker (Tennis-Club) und Frank Hövelmann (SK Helau) in Augenschein genommen.
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Die feierliche Einweihung des Areals soll am Samstag, 3. September, stattfinden. Im Schatten der neuen Stele, die den Standort des alten Feuerwehrhauses markiert, sind sich alle Vereinsvertreter einig: „Die Neugestaltung des Dorfplatzes war ein Leuchtturmprojekt für Sünninghausen.“ Kwiotek hat alle Bürger zu Samstag, 3. September, 16.30 Uhr, auf den Dorfplatz eingeladen.

 1400 Arbeitsstunden Eigenleistung haben die Bewohner des Sonnendorfs in ihren Dorfplatz gesteckt. 2009 waren die Planungen für das Gemeinschaftsprojekt angelaufen. Am 10. Dezember 2010 fiel das aus dem Jahr 1954 stammende Gerätehaus des örtlichen Löschzugs den Spitzhacken zum Opfer. Einige aufgemauerte Steinreihen an der Ecke Faulbaumstraße / Brede und die neue Stele aus Edelmetall erinnern an den ehemaligen Standort des Spritzenhauses. Sein neues Domizil hat der Löschzug Keitlinghausen / Sünninghausen längst an der Kreuzung Oelder Straße /Beckumer Straße (B 61) bezogen. Die von dem Sünninghausener Künstler Werner Klenk entworfene und von Auszubildenden des Oelder Unternehmens Gea Westfalia Separator gefertigte Stele trägt den historischen Hahn der Dorffeuerwehr.

 Offiziell heißt der Dorfplatz in Sünninghausen noch gar nicht Dorfplatz, wenn die Freifläche an der Faulbaumstraße im Volksmund auch seit Jahrzehnten so genannt wird. Das formelle Verfahren zur Widmung des Dorfplatzes muss über die Stadt Oelde laufen.

 Im Vorfeld der offiziellen Einweihung des Dorfplatzes am Samstag, 3. September, besteht ab 14 Uhr im Ludgerusheim die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen über die Teilnahme Sünninghausens am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu informieren. Die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) und die Landfrauen wollen für die Verpflegung der Besucher sorgen.

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