Straßenwärter: Gefahr gehört zum Alltag
Bild: Bornhorst
Als Betriebsdienstleiter der Autobahnmeisterei Oelde trägt Reinhard Knubel Verantwortung für 25 Mitarbeiter in einem der gefährlichsten Berufsfelder, die es in Deutschland gibt.
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  „Die Glocke“:  Herr Knubel, Straßenwärter an der Autobahn ist einer der gefährlichsten Berufe in Deutschland. Warum ist das so?

Knubel: Die größte Gefahr für uns sind Verkehrsteilnehmer, die in die abgesicherten Bereiche fahren. Das ist das Schlimmste, was einem Straßenwärter passieren kann, weil er selbst keinerlei Schuld an dem Unfall trägt.

„Die Glocke“:  Wie fühlt es sich an, wenn der Arbeitsplatz an der Autobahn liegt?

Knubel: Die Autos rasen teilweise mit mehr als 200 Stundenkilometern an uns vorbei. Wenn man neu im Dienst ist, fühlt man sich da sehr unwohl. Irgendwann gewöhnt man sich daran, und es wird – wie wohl in jedem Job – zur Routine. Das ist gefährlich.

„Die Glocke“: Wie begegnen Sie der Gefahr?

Knubel:  Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig, da draußen aufzupassen. Beispielsweise ist das Tragen der orangefarbenen, reflektierenden Kleidung überlebenswichtig. 75 Prozent des Körpers müssen damit besetzt sein. 

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der „Glocke“.

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