„Überbürokratisierung dringend abbauen“
Bild: eh
Regelmäßig tauscht sich die Oelder Verwaltungsspitze mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker aus. Gestern war er zu Gast im Rathaus. Das Bild zeigt (v. l.) Stadtbaurat Matthias Abel, Jakob Schmid, Leiter Fachbereich 1, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, den Oelder CDU-Fraktionsvorsitzenden André Drinkuth, Reinhold Sendker, Forum-Chef Ludger Junkerkalefeld und den Ersten Beigeordneten Michael Jathe.
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Gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand hatte Knop Sendker im Oelder Rathaus empfangen und sich zwei Stunden lang über politische Entwicklungen ebenso ausgetauscht wie über Wünsche und Probleme, die die Verantwortlichen einer Kommune wie Oelde beschäftigen.

Im anschließenden Pressegespräch betonte Sendker, die „sehr gute Diskussionsrunde“ mit der Oelder Verwaltungsspitze sei für ihn als Vertreter der Bürger im Kreis Warendorf bedeutsam. Gerade in dieser großen Runde bekomme er hervorragend gespiegelt, wie es vor Ort aussehe.

Zu den Themen, über die Gastgeber und Besucher sprachen, gehörte nicht nur die finanzielle Entlastung für Kommunen durch den Bund, sondern auch die „Überbürokratisierung“, mit der laut Knop auch Oelde zu kämpfen hat. „Da muss sich unbedingt etwas tun“, appellierte der Bürgermeister an Sendker. Er verwies auf Probleme beispielsweise bei der Nachnutzung von Flächen im Außenbereich. Immer wieder habe man mit hohen Anforderungen insbesondere durch Auflagen zum Naturschutz zu kämpfen. Der Bundestagsabgeordnete stimmte ihm zu. Die Überregulierung müsse auf „ein vernünftiges Mittel“ zurückgeführt werden. Dafür setzt der Politiker auch auf die künftige NRW-Landesregierung.

Sendker versprach, sich weiterhin für den Ausbau des Oelder Bahnhofs einzusetzen, der 2019 beginnen solle, und wies die Gastgeber auf die Möglichkeit zur Förderung von Sprach-Kitas durch den Bund hin. Die zweite Förderwelle, für die er „in Düsseldorf und Berlin intensiv geworben habe“, laufe von 2017 bis 2020. Der Erste Beigeordnete Michael Jathe betonte, man werde darüber mit den Kirchen sprechen und schauen, ob die Oelder Kindertageseinrichtungen die Voraussetzungen zur Förderung erfüllten.

Aus Oelde nahm Sendker auch die Bitte mit, dass Berlin bessere Rahmen- und Investitionsbedingungen zum Beispiel für den sozialen Wohnungsbau schaffen müsse. Die Förderzugänge für Kommunen müssten erleichtert werden.

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