Verkehrsschild stiftet Verwirrung
Bild: bor
Am Ortseingang in Unterstromberg endet der aus Wadersloh kommende Radweg. Radfahrer müssen aufgrund der neuen Beschilderung die Straßenseite wechseln. Gefährlich finden dies die Stromberger (v. l.) Klemens Bröcker, Winfried Kaup, Bernhard Stratmann, Jürgen Mathias, Josef Haverkemper und Karl-Josef Strothmeier.
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Radfahrer, die aus Wadersloh kommen, sollen die Straßenseite wechseln. Dort gibt es keinen Radweg. „Die Gefahr für Radfahrer steigt damit“, sagte Winfried Kaup, Vorsitzender des Bezirksausschusses Stromberg, gestern bei einer Ortsbegehung.

Insbesondere Kinder und Jugendliche seien gefährdet, da viele Autofahrer sich nicht an die Tempogrenze hielten. Zudem müssten Radfahrer, die zum Stromberger Freibad wollten, nur wenige hundert Meter weiter erneut die Straße queren. Kaup forderte, den Gehweg wieder für Radfahrer zu öffnen. „Die Messlatte dafür, Gehwege auch Radfahrern freizugeben, liegt hoch“, erklärte Norbert Tigges, Leiter des Fachdienstes für öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Oelde.

An der Wadersloher Straße seien die vielen Grundstückseinfahrten zu beachten, die Radfahrer ebenfalls gefährdeten. Prinzipiell sei es sicherer, Radfahrer in den Straßenverkehr einzugliedern, als sie auf einem abgesenkten Gehweg fahren zu lassen. „An dieser Stelle würde ich mir eine Mittelinsel wünschen“, sagte Tigges mit Blick auf den Ortsausgang. Er versprach, die Argumente des Bezirksausschusses bis zu dessen nächster Sitzung im Februar 2015 zu prüfen.

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