Volksbankfiliale wird zum SB-Standort
Am Montag, 4. April, wird die Volksbank-Filiale an der Warendorfer Straße in Oelde zu einem reinen Selbstbedienungsstandort. Beratungs- und Finanzdienstleistungen werden der Bank zufolge zur Filiale an der Fritz-Reuter-Straße übertragen.

Anders als einige Wettbewerber werde „die Volksbank eG nicht in großer Zahl Filialen schließen“. Vorstand Rolf Weishaupt erklärte dazu: „Die von uns seit Jahren favorisierte und vom Kunden erwartete Strategie des SB- und Online-Bankings zeigt Wirkung: 74 Prozent unserer Kunden nutzen das Online-Banking. 96 Prozent bekommen ihr Bargeld von Geldautomaten. 93 Prozent erzeugen ihre Kontoauszüge selbst und nach Bedarf.“ Vorstand und Aufsichtsrat hätten sich nach Auswertung und Analyse der Filialdaten sowie des veränderten Kundenverhaltens dazu entschlossen, die Filiale an der Warendorfer Straße mit jener an der Fritz-Reuter-Straße mit Wirkung zum 4. April zusammenzulegen. Dadurch werde die Beratungsqualität am Standort Fritz-Reuter-Straße gestärkt. Der Standort an der Warendorfer Straße soll als Selbstbedienungsfiliale erhalten bleiben. Das Kundenverhalten sei der Hauptgrund für die Maßnahme. Angesichts von Kostenentwicklungen und rückläufigen Zinsmargen sei die Volksbank eG aber wie alle Regional- und Genossenschaftsbanken gezwungen, ihr umfangreiches und kostenintensives Filialnetz auf den Prüfstand zu stellen. Vorstand und Aufsichtsrat betonen laut Mitteilung, dass die Entscheidung Kunden und Mitarbeitern nicht benachteiligen soll. Wenn Beratung und Finanzdienstleistungen an die Fritz-Reuter-Straße übertragen würden, blieben für die Kunden die Beraterinnen Annette Berste und Stefanie Skroboll sowie die Mitarbeiter der Bausparkasse Schwäbisch-Hall und der R+V Versicherung erhalten.

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