Von-Galen-Heim wird neu gebaut
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Den Entwurf für das neue Von-Galen-Heim haben (v. l.) Einrichtungsleiterin Gertrud Schoppengerd, Markus Weber (Caritas Ambulante Dienste GmbH), Dechant Karl Kemper, Geschäftsführerin Birgit Schwichtenhövel, der Stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Martin Brockschnieder, Pfarreirats-Vorsitzender Dr. Burkhard Löher und Architektin Anne Linnemannstöns der „Glocke“ vorgestellt.
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 Dieser soll bis zum Sommer 2021 an der Ennigerloher Straße zwischen Altem Pfarrhaus und der ehemaligen Villa Probst entstehen und mit dem Kindergarten St. Johannes eine generationenübergreifende Einheit im Herzen von Oelde bilden. Dafür werden das Paulusheim und das Gebäude, in dem derzeit die Caritas-Sozialstation untergebracht ist, abgerissen.

 Den Entwurf haben die Verantwortlichen – außer Kemper unter anderem Einrichtungsleiterin Gertrud Schoppengerd, Geschäftsführerin Birgit Schwichtenhövel und Architektin Anne Linnemannstöns – der „Glocke“ vorab vorgestellt.

Am Dienstag sind die Pläne den Mitarbeitern und Bewohnern sowie der Gemeinde präsentiert worden.

Das Projekt führt zwei Entwicklungen zusammen: Das Von-Galen-Heim muss aktuelle Gesetzesvorgaben erfüllen (siehe Hintergrund), die Pfarrei St. Johannes Raumkapazitäten verringern. Am neuen Standort entsteht ein dreigeschossiges Gebäude, in dem 104 Plätze angeboten werden – 92 vollstationäre sowie 12 Kurzzeitpflegeplätze. Vom Innenhof aus fällt der Blick auf den Kindergarten St. Johannes.

Das Gebäude werde beispielsweise eine großzügige Eingangshalle über zwei Geschosse bekommen, an die im Erdgeschoss eine Caféteria angrenze, eine Kapelle sowie Multifunktionsräume, die die Gemeinde mitnutzen könne, erläutert Architektin Anne Linnemannstöns.

 Das Heim behält seine eigene Küche und soll durch viele Glaselemente „eine sehr helle und freundliche Atmosphäre“ bekommen. 

 Der Kostenrahmen beläuft sich nach aktueller Planung auf etwa 11,5 Millionen Euro.

Mehr zu diesem Thema, unter anderem darüber, wie sich das Projekt entwickelt hat, lesen Sie in der Oelder „Glocke“-Ausgabe vom 10. Oktober.

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