Vorsitzenden-Ständchen für Uli Altmiks
Bild: Hövelmann
15 Jahre lang war Uli Altmiks Vorsitzender des Bürgerschützenvereins St. Hubertus Oelde. Nun verabschiedeten sich die Vorsitzenden und Präsidenten aller Oelder Schützenvereine von ihm und seiner Ehefrau Susanne mit selbstgedichteten Liedtexten. Dabei bewiesen sie Witz und Humor und stellten ihr musikalisches Können unter Beweis.                 
Bild: Hövelmann

Um dem neuen Regentenpaar ihre Glückwünsche zu übermitteln, waren zahlreiche Gäste der Einladung zum Frühschoppen des Bürgerschützenvereins St. Hubertus Oelde auf dem Drostenhof im Oelder Norden gefolgt. Den Anfang machte Bürgermeister Karl-Friedrich Knop. „Schützenwesen ist mehr als Karneval in Grün“, betonte er. Schützenvereine seien tragende Säulen im Vereinsleben. Sie repräsentierten eine Tradition, die Respekt, Anerkennung und Unterstützung verdiene. Pastoralreferentin Nicole Thien spielte in ihrer Rede auf die Fußballleidenschaft des neuen Schützenkönigs an. Er habe sich mit seinem Siegestreffer die Goldmedaille gesichert. „Wie die Goldmedaillen so sollt ihr strahlen“, hob sie hervor. Auch Vertreter der Vereine aus Oelde, Stromberg und Sünninghausen waren zu Gast. Es sprachen unter anderem Stadtschützenkönig Uwe Opitz, Herbert Knubel (LSV Ahmenhorst), Klaus Köller (Schützengilde), Timo Strothmeier (Stromberg) und Klaus Dittert (Sünninghausen) außerdem Pfarrer Hartmut Suppliet. „Ein Schützenpaar wie euch, das gibt’s nur einmal auf der Welt“, sang Bernd Wiemeyer, Präsident der Schützengesellschaft Oelde, auf die Melodie von Cliff Richards „Rote Lippen soll man küssen“. Er wünschte dem Thron eine ereignisreiche Regentschaft.

Schützenfahne mit allen Logos

Herbert Knubel, Ehrenpräsident des Landwirtschaftlichen Schützenvereins Ahmenhorst, hatte ein besonderes Geschenk im Gepäck: Eine Schützenfahne, bedruckt mit allen sechs Logos der Oelder Schützenvereine. Sie wird künftig Station bei dem Schützenverein machen, der das nächste Stadtschützenfest ausrichtet. Darüber hinaus stand vor allem ein Mann im Mittelpunkt des Frühschoppens. Uli Altmiks war nach 15 Jahren als Vorsitzender zurückgetreten. „Du warst das Gesicht des Vereins. Es sind große Fußstapfen, in die ich trete“, betonte sein Nachfolger Frank Oßenbrink. Er dankte seinem Vorgänger für dessen langjähriges Engagement. Als Anerkennung seiner Leistung überreichte er ihm den Verdienstorden der Sonderstufe. Die Vorsitzenden und Präsidenten der übrigen Schützenvereine nutzten die Möglichkeit, um sich musikalisch zu bedanken. Mit Witz, Humor und Wehmut dichteten sie auf Demis Roussos’ „Auf Wiedersehn“: „Die Zeit mit dir war wunderschön, wir danken dir dafür.“ Den musikalischen Rahmen gestaltete der Musikzug Glockenland unter Leitung von Jürgen Seifert.

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