Wellengärten sind vorerst geschlossen
Bild: Hahn
Am Silvestertag konnten Spaziergänger vorerst letztmalig durch die Wellengärten spazieren. Sie werden für einige Wochen geschlossen. Schilder erklären die Maßnahme von Forum Oelde.
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Als erste der politisch gewünschten Sparmaßnahmen bei Forum Oelde werden die Wellengärten für voraussichtlich zwei Monate gesperrt. Orangefarbene Schilder an den nun geschlossenen Toren dieses Parkteils weisen Besucher darauf hin, dass künftig ein Umweg nötig ist. Die Wellengärten zwischen der Stromberg Straße und der Straße Zur Dicken Linde sind demnach „ab dem 1. Januar 2015 vorübergehend gesperrt“. „Die vorgeschriebene Verkehrssicherungspflicht kann aus finanziellen Gründen nicht sichergestellt werden“, lautet die Begründung.

Schließung voraussichtlich bis Ende Februar

Forum-Chef Ludger Junkerkalefeld erklärte der „Glocke“ im Vorfeld, warum die gewünschten Sparmaßnahmen zunächst an dieser Stelle umgesetzt würden. In der Aue „mit viel Wildwuchs“ sei der Pflegeaufwand eher gering, sagte er. Im zentralen Teil des Parks, für den Eintritt genommen werde, seien verminderte Pflegemaßnahmen nicht angeraten, und die Bredengärten könnten nicht komplett abgeschlossen werden. So aber könne nun in den kommenden Monaten auf das Streuen der Wege in den Wellengärten verzichtet werden, auch Reinigung, Heckenschnitt oder die Beseitigung von Vandalismusschäden fielen dort weg. Die Schließung der Wellengärten ist – analog zum Kindermuseum – für Januar und Februar vorgesehen.

Politik muss entscheiden

Für Junkerkalefeld ist dies aber nur ein Teil eines Bündels nötiger Maßnahmen. Wie künftig mit dem Park und dem Bereich der Gärten im Speziellen umgegangen werden soll, muss Junkerkalefeld zufolge die Politik klären. Hier sei über den Betriebsausschuss hinaus eher die Stadtplanung und damit der Planungsausschuss gefragt. Man müsse einige Monate intensiv über Strukturen reden. Danach könne man sehen, welchen Stellenwert die Stadt Park und Kultur zumesse. Das Ziel müsse sein, mit Entscheidungen jetzt klare Verhältnisse zu schaffen, um nicht bei jeden Haushaltsplanberatungen neu zu diskutieren. Im Bereich der Veranstaltungen hat es für 2015 bereits Einsparungen gegeben, etwa mit dem Verzicht auf die GOP-Veranstaltung im Sommer oder ein herausragendes Konzert auf der Waldbühne.

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