130 statt 70 Grundstücke in Füchtorf
Bild: Joe Rieder
Geht es nach dem Ortsausschuss Füchtorf, werden zwischen Sassenberger Straße und B 475 rund 130 neue Grundstücke statt nur rund 70 entstehen.
Bild: Joe Rieder

Die Stadt Sassenberg hatte der Bezirksregierung über diese Pläne bereits unterrichtet. In einem Antwortschreiben an Bürgermeister Josef Uphoff schloss die Bezirksregierung in einer Ersteinschätzung die Erweiterung nicht aus.

Positive Signale von der Bezirksregierung

Im Gegenteil: Da das Gebiet an den Siedlungsbereich angrenzt, sei die Chance zur Erweiterung durchaus gegeben – eine Ausnahmeregelung mache es möglich. „Das ist ein Grund für vorsichtigen Optimismus“, sagte Uphoff am Montag im Ortsausschuss. Der Bebauungsplan soll nun in Absprache mit der Bezirksregierung an den Flächennutzungsplan angepasst werden.

„Es ist eine schwierige Entscheidung. Man muss risikobereit sein. Auf der anderen Seite zieht sich so der Bau von Grundstücken“, sagte Ausschuss-Vorsitzender Franz-Josef Linnemann. Risikobereit, weil die Erschließung weiterer Baugebiete in Füchtorf aufgrund von Platzmangel und Geruchsemissionsgesetzen schwierig wird („Die Glocke“ berichtete).

Und Verzögerungen beim Bebauung, weil die Nachfrage nach Grundstücken so hoch ist, dass die Stadt Sassenberg am liebsten sofort mit dem Erschließen beginnen würde.

Auch der Lärmschutzwall trägt zur Verzögerung bei

Zuvor hatten die Fraktionen die Erschließung des Gebiets an der Sassenberger Straße mit rund 70 Grundstücken geplant. Mit diesem Plan hätten im Frühsommer 2021 die Bagger rollen können. Da aber die Bebauungspläne für „Düpe-Süd“ und „Vinnenberger Straße“ auf Eis gelegt werden, benötigt Füchtorf dringend neue Flächen für Wohnraum.

Durch das Vorhaben, das nun an den Flächennutzungsplan angepasst werden muss, käme es zu einer Verzögerung von einem halben Jahr. Grund dafür ist auch, dass der geplante Lärmschutzwall erweitert werden muss.

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