Alpine Bergwelt in der Tagespflege
Bild: D. Reimann
Auf eine rundum gelungene Woche blicken (v. l.) Britta Reckermann, Simone Soltesz, Jasmin Pelster, Wilhelm Trenkpohl sowie (sitzend v. l.) Charlotte Flottmann und Maria Althues zurück.
Bild: D. Reimann

Mit Stolz präsentierten Wilhelm Trenkpohl, Charlotte Flottman und Maria Althaus das farbenfrohe Bild, das eine schweizerische Berglandschaft inklusive Heidi, Großvater und Ziegen zeigt. Das Werk ist eine Gemeinschaftsproduktion, das während der Schweizer Woche in der Tagespflege entstanden ist. Initiatorin dieses Projekts ist Jasmin Pelster, die im letzten Ausbildungsjahr zur Altenpflegerin ist. Sie stammt aus der Schweiz. Daher erhielten die Gäste Informationen aus erster Hand.

Was genau die Woche beinhaltete, stellte Jasmin Pelster jetzt den Angehörigen der Tagespflege-Gäste vor. Die vielen Heiterkeitsausbrüche während der Präsentation und Bilderschau machten schnell klar, dass die Gäste der Tagespflege sehr gut aufgehoben sind. Jeder wird dort mit ins Boot genommen und gefördert. Und das Bestreben des Teams ist es, den Aufenthalt für alle so angenehm wie möglich zu machen. „Wir hatten einen Riesenspaß“, sagte Pelster, die ebenfalls gern auf die Schweizer Woche zurückblickt. Jeden Tag gab es beispielsweise eine andere alpenländische Spezialität, wie etwa das „Hacktäschli“, zu essen.

Auch Schweizer Traditionen wurden nachempfunden. Wie Pelster sagte, sei es in Zürich üblich, den Winter auszutreiben, indem ein Schneemann, genannt der kleine Bök, verbrannt werde. Also bastelte die Gruppe auch einen kleinen Bök. Der fand jedoch nicht auf einem Scheiterhaufen, sondern auf dem Grill sein Ende. Einige riskierten auch einen Ritt auf dem Hexenbesen. Andere lebten ihre Kreativität beim Basteln der Zwiebelkränze aus. Darüber hinaus erfreuten sich die Teilnehmer an selbst gebackenen Zwiebelkuchen und Obst, das zuvor in einen Schokoladenbrunnen getaucht worden war.

„Es ist nichts mehr übrig geblieben“, erinnert sich Pelster. Auch der Besuch echter Berner Sennenhunde stieß bei den Beteiligten auf großen Anklang, ebenso die Schweizer Kunst, die in dem Landschaftsbild ihren Ausdruck fand. Am Ende gab es für Pelster einen großen Applaus sowohl für die Präsentation als auch für die Durchführung dieses Projekts, an dem alle gleich viel Spaß hatten. Pflegedienstleiterin Rita Wand freute sich, dass der Nachmittag so harmonisch verlief und das Ziel der Einladung, nämlich den Angehörigen einige Aktivitäten der Tagespflege vorzustellen, erreicht worden ist.

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