Basteln für den Allerheiligenmarkt
Bild: Fabich
Viele dekorative Handarbeiten haben die Mitglieder des Bastelkreises der evangelischen Gemeinde hergestellt. Der Verkauf erfolgt am kommenden Wochenende vor der Gnadenkirche.
Bild: Fabich

Ab 9 Uhr werden die Stände auf dem Kirchplatz mit den vielen liebevoll gebastelten Sternen, Wachslaternen, geschmückten Zapfen, Metallbäumchen bestückt, und natürlich dürfen die dekorativen Weihnachtsmänner nicht fehlen. Seit sieben Jahren verkaufen die Mitglieder des Bastelkreises ihre Werke auch zum Allerheiligenmarkt, um das Geld für einen caritativen Zweck zu spenden, meist regional, aber auch überregional. Die Frauen im Alter von 50 bis 80 Jahren kommen mit viel Freude jeden Mittwoch in ihrem Bastelraum zusammen.

 Nach Angaben von Marion Arnemann muss der Raum zum Glück nur zweimal im Jahr umgeräumt werden, zu den Mutter-und-Kind-Basaren. „Ansonsten ist hier unser Reich, irgendwo müssen wir ja auch das ganze Material lagern“, erklärt sie mit Blick auf die vollen Tische und Regale. In diesem Jahr haben sich die Frauen auf kleinere Dekorationsgegenstände verständigt. Ein Herzchen, ein Zapfen oder ein hübsch dekoriertes Sprossengestell finden erfahrungsgemäß eher einen neuen Platz und Besitzer.

Wichtig ist den Frauen auch, dass die vielen Bastelarbeiten für den kleinen Geldbeutel zu haben sind, manche Materialien sind gestiftet und die Handarbeit an sich kann nicht nach Euro und Cent ausgerechnet werden. So ist am Sonntag, auch wenn die Adventszeit noch drei Wochen auf sich warten lässt, eine gute Gelegenheit, sich mit der weihnachtlichen Dekoration einzudecken. Gegen den kleinen Hunger sorgen die Heißwürstchen, die es ebenfalls auf dem Platz vor der Gnadenkirche gibt.

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