Bau des Piratenschiffs beginnt bald
Bild: Joe Rieder
Noch ist vom Piratenschiff nichts zu sehen, sondern lediglich eine große Baustelle am Feldmarksee. Das soll sich bis zum Jahresende ändern, sagt Thomas Middendorf vom Bauverwaltungsamt Sassenberg.
Bild: Joe Rieder

Während oben im Mehrzweckgebäude noch kräftig gewerkelt wird und das zukünftige Piratenschiff als halbfertiger Bau in das Strandareal ragt, tummeln sich ringsherum die Badegäste und genießen das Badevergnügen.

Innenausbau ist bis zum 29. August fertig

Die nötige Infrastruktur ist vorhanden: Toiletten, Badeaufsicht, kühle Getränke, Imbiss, Gastronomie und Eisstand – alles wird bald fertig sein. Ein Banner zeigt, wie der Platz einmal aussehen wird. „Baustart für das Piratenschiff ist am Freitag, 2. September“, versichert Thomas Middendorf vom Bauverwaltungsamt der Stadt Sassenberg.

Bis zum 29. August soll das Mehrzweckgebäude, dessen Innenausbau kurz vor der Vollendung steht, fertig werden – und somit später, als viele es erwartet hatten. Middendorf entgegnet: „Hätten wir während des Sommers den 30 Meter großen Kran aufgestellt, wäre der Badebetrieb massiv beeinträchtigt gewesen.“

Es gibt nur Probleme mit der Telekom - sonst läuft alles nach Plan

Deshalb sollen im September die schweren Geschütze aufgefahren werden, wenn der Ansturm der Schwimmgäste sowieso abebbt – Gastronomie und Eiscafé werden zugänglich bleiben. Anfang Dezember soll das Meiste fertig sein, je nach Wetterbedingungen folgen die Außenanlagen, deren Ausschreibungen zur Fertigstellung bald starten. Auch eine E-Bike-Station ist geplant.

„Mit dem Strom hatten wir keine Probleme, die Firma Westnetz war super fix, ebenso wie die anderen beauftragten Firmen“, betont Middendorf. Probleme gab es nur mit der Telekom. Obwohl die Stadt längst ein Leerrohr gelegt habe, hätte es der ehemalige Marktführer trotz vieler Versprechen seit Monaten nicht geschafft, den benötigten Anschluss zu legen.

Versöhnlich kommentieren die Bauamtsmitarbeiter die finanzielle Situation. Der Kostenrahmen von 1,5 Millionen Euro sei eingehalten worden, was heutzutage nicht selbstverständlich sei.

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