Bauernmarkt begeistert mit Kunsthandwerk
Bild: S. Austrup
„Ist das flauschig! So unglaublich flauschig“, da waren sich die (v. l.) Schwestern Philine und Laura aus Bergisch Gladbach einig. Zwischen den Füßen der Besucher tummelten sich etwa 30 Küken und mehrere Hennen von Marktsprecher Heinrich Nettelnstroth.
Bild: S. Austrup

Neben Kulinarischem überzeugte vor allem die erstmalig genutzte „Museumshalle“. Mehr als 20 Kleinkunsthandwerker boten in familiärer Atmosphäre ihre Fertigkeiten und Waren zur Schau und zum Verkauf. Der Füchtorfer Handwerker- und Bauernmarkt hat schon Tradition. Seit Beginn der Initiative im Jahr 1986 hat er sich zu einem Besuchermagneten entwickelt. Mit mehr als 90 Marktständen war in diesem Jahr ein breites Angebot zu finden, und Marktsprecher Heinrich Nettelnstroth sorgte für die ein oder andere Überraschung für Groß und Klein. Insbesondere die jüngeren Besucher zeigten sich begeistert vom Küken-Nachwuchs, der von Nettelnstroth spontan Auslauf bekam. Die frisch geschlüpften Küken waren so süß, dass sich die Besucher nur schwer von ihnen trennen konnten. Familie Lubetzki aus Bergisch Gladbach freute sich besonders über die bäuerliche Atmosphäre. „Es ist toll hier und so ein weiches und kleines Huhn hatte ich noch nie in der Hand“, freute sich Laura Lubetzki nach dem engen Kontakt mit dem Federtier. In das gesamte, mit viel Leidenschaft vorbereitete Angebot mischten sich die Aktionen rund um die historischen Sehenswürdigkeiten der Veranstalterfamilie Nettelnstroth. Auch eine „schwarze Lady“, eines der ersten Miele-Motorräder von 1953, zog in einem perfekt restaurierten Zustand die Blicke der Anwesenden auf sich. Nettelnstroth hatte es vor mehr als 50 Jahren für 100 Mark gekauft. Fahrtauglich ist es auch heute noch. Spargelkönigin Christin Buddelwerth besuchte den Hof zur Mittagsstunde und lobte die ausgezeichneten weißen Stangengewächse, die ihre Abnehmer fanden.

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