Bei 34 Grad Sassenberger Sommer genießen
Bild: S. Austrup
So heiß war es in diesem Jahr noch nicht: Schwimmmeisterin Ilona Große Lengerich misst am See regelmäßig die Temperaturen.
Bild: S. Austrup

„Ein Fremder, der sich in meiner Stadt befindet und durch die Straßen flaniert, sieht wahrscheinlich nichts Besonderes. Aber für mich ist dies ein Ort, an dem ein Teil meines Herzens immer sein wird.“ So beschreibt der Sassenberger Wjatschelaw Toews, wie ihm derzeit das Herz warm wird. Ein passender Spruch für die schönen Aktivitäten, die von Sassenbergern am Wochenende genutzt wurden, um daheim zu entspannen.

Möglichkeiten bietet die Hesselstadt reichlich. Gemeinsam mit seiner Frau Ludmilla und den Enkelkindern Lenny und Lara gönnte sich Toews am Super-Wochenende Erholung und Badevergnügen am beliebten Feldmarksee. Bei strahlendem Sonnenschein breitete die Familie bereits am frühen Morgen das Handtuch aus und gönnte sich erstmal ein kühles Eis. Dann ging es hinein ins Badevergnügen. David Löwen aus Euskirchen war gemeinsam mit seinem Vater an den Feldmarksee gekommen, um auf Hechtjagd zu gehen.

„Das Wetter ist eigentlich zu warm, aber dennoch beißen die Fische recht gut“, freute sich David. Einen gut 40 Zentimeter langen Fisch gab der Junge wieder frei, denn die Mindestlänge für einen Fang war noch nicht erreicht. „Vielleicht ja im nächsten Jahr“, ärgerte sich David ein bisschen. Doch nicht jeder stand bei schweißtreibenden Temperaturen auf Faulenzen. Im Fitnessstudio am Klingenhagen galt trotzdem: Sport machen ist immer möglich. Verena Kozitzki trainiert auch in der Hitze zumeist zwei Stunden an den verschiedenen Geräten. „Aber am Nachmittag freue ich mich schon auf eine Abkühlung im Freibad“, so die Sassenbergerin.

 Dort wurden am Wochenende sämtliche Besucherrekorde gebrochen: Zu hunderten strömten die Badelustigen ins kühle Nass. Wie sich die Schwimmmeisterinnen nach ihrem Dienst erholen? „Ich freue mich auf ein entspanntes Essen in meinem Garten“, erklärte Ute Ruetz. Gut, dass es zur Stärkung für die Auszubildende Kira Müsse von den Badegästen eisgekühlte Kekse gab: „Immer gut für zwischendurch“, freute sich Müsse über die Spende von Petra Vogt.

Silke und Ulla Spitthöver sowie Jan-Ole Hartmann wiederum liebten es, die Füße vom Tretboot aus in das kühle Nass des Feldmarksees zu halten. Trotz der Hitze waren sich die Sassenberger einig: Abkühlung in Form von schlechtem Wetter, das soll noch möglichst lange auf sich warten lassen.

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